Beleuchtung an der Rheinischen Straße fällt ständig aus – auch nächtelang

rnStraßenlaternen

Teile der Rheinischen Straße liegen momentan ständig im Dunkeln. Ein Anwohner schildert, warum das alles andere als angenehm ist. DEW21 schließt weitere Ausfälle nicht aus.

Dortmund

, 13.12.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

An der Rheinischen Straße gingen zuletzt gleich mehrfach die Lichter aus. Und das im wörtlichen Sinne: Zwischen Ende November und dem 9. Dezember versagte zwischen dem Wall und der Unionstraße dreimal die Straßenbeleuchtung ihren Dienst. Und weitere Ausfälle sind nicht auszuschließen.

„Die erste Meldung erhielten wir am 29. November“, sagt Ole Lünnemann, Sprecher der DEW21, die im Auftrag der Stadt für Wartung und Reparatur der Straßenbeleuchtung verantwortlich zeichnet.

Acht Masten ausgefallen

„Damals waren acht Masten ausgefallen.“ Doch dabei sollte es nicht bleiben. „Mittlerweile sind unsere Mitarbeiter dreimal rausgefahren und haben die Beleuchtung repariert.“

„In den Abendstunden war das vor allem für die Frauen sehr unangenehm“, schildert ein Anwohner die dunklen Tage in der dunklen Jahreszeit. Nach mehrtägiger Störung sei die Beleuchtung erst am Montag (9.12.) gegen 22 Uhr wieder angesprungen.

Bei der ersten und der zweiten Überprüfung hätten die DEW21-Mitarbeiter jeweils ein durchgeschmortes Element gefunden und ausgetauscht, fährt Ole Lünnemann fort. Beim dritten und bislang letzten Einsatz sei schließlich eine kaputte Sicherung für den Ausfall verantwortlich gewesen.

Überlastung sorgt für Störungen

Warum diese Teile binnen kurzer Zeit mehrfach kaputtgingen, vermag der DEW21-Sprecher noch nicht genau zu sagen: „Irgendwo muss etwas sein, das eine zu hohe Belastung fährt.“ Und diese Überlastung, die durchaus nur temporärer Natur sein könne, sorge dann für den Ausfall.

Zunächst gelte es, schnell Abhilfe zu schaffen, sprich: die Lampen wieder ans Leuchten zu kriegen. Erst im zweiten Schritt werde nach der Ursache für die Störung gesucht - und in dieser Phase befänden sich die DEW21-Spezialisten momentan.

Dem Fehler auf der Spur

Um dem Fehler auf die Spur zu kommen, werde derzeit vor Ort gemessen, erläutert Lünnemann. „Und wir hoffen, dass es möglichst schnell geht.“ Letztlich ist er sich aber sicher, dass die Geschichte ein gutes Ende nimmt: „Das ist für uns Alltagsgeschäft. Wir werden eine Lösung finden.“

Zudem verweist Lünnemann darauf, dass DEW21 generell auf die Hilfe der Bürger angewiesen sei. Da die Mitarbeiter nicht alle Schäden oder Ausfälle in einer Großstadt selbst entdecken könnten, bittet er darum, diese möglichst umgehend zu melden: „Das geht ganz schnell auf der Homepage www.stoerung24.de.“

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