Bergschäden: Weg in der Bolmke soll nach 7 Jahren geöffnet werden

rnNaherholung in Dortmund

Die Bolmke ist ein beliebtes Naherholungsgebiet in der Nähe des Signal-Iduna-Parks. Nur: Die Wege sind „porös“. Das liegt an dem Bergbau, der hier früher existierte. Jetzt gibt‘s einen Plan.

Hombruch

, 22.09.2020, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ideen, die beliebten Wege in der Bolmke, dem Naherholungsgebiet zwischen Stockumer Straße und dem Signal-Iduna-Park, wieder auf Vordermann zu bringen, gibt es genug - und schon seit ewigen Zeiten.

Das Problem ist auch nicht der Wille, das Problem ist das liebe Geld. Denn durch Bergbauschäden sind einige der beliebten Wanderwege dermaßen in Mitleidenschaft gezogen worden, dass einige sogar schon gesperrt sind.

Sanierung ist teuer und aufwendig

Eine Sanierung ist teuer und aufwendig - und in der Bolmke kommt dazu noch erschwerend hinzu, dass es hier auch noch jede Menge Verdachtspunkte auf Blindgänger gibt. Alte Weltkriegsbomben, die nicht explodiert sind und nun im Erdreich schlummern.

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Bisher wurden aus Sicherheitsgründen etliche Schilder aufgestellt, die davor warnen, die Wege zu verlassen oder gesperrte Wege zu umgehen. Die Bürger halten sich nur nicht daran.

Blick in Richtung Bolmke von der Stockumer Straße

Blick in Richtung Bolmke von der Stockumer Straße © Tilman Abegg (Archiv)

Jetzt soll einer der Hauptwege endlich saniert werden. Und einen großen Anteil daran hat die Bezirksvertretung in Hombruch. Die hat aus dem Haushalt 95.000 Euro locker gemacht, um eine bestimmte Strecke wieder für die Bürger nutzbar zu machen.

Weg verläuft südlich der Emscher

Seit sieben Jahren konnte hier nichts gemacht werden. Jetzt, nach einem zusätzlichen Ortstermin, kann es bald losgehen - zumindest aus Sicht der Bezirksvertretung in Hombruch.

Das Wegstück, um das es sich handelt, verläuft an der südlichen Seite der Emscher. Wenn man aus Richtung Süden den Bolmker Weg in Richtung Stadion geht, biegt das gesperrte Wegstück kurz vor den Finnbahn nach Westen ab.

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Dieser Weg ist schon gut 50 Jahre alt und führt an einer Böschung vorbei. Das ist auch das, was die ganze Sache ziemlich aufwendig und teuer macht. Spundwände dürfen in einem Naturschutzgebiet nicht errichtet werden und so muss ein Teil der alten Wegstrecke aus Sicherheitsgründen nach Süden verschwenkt werden.

Asphalt muss aufwendig entsorgt werden

Auch die alte Wegdecke, die noch aus Asphalt besteht, muss aufwendig entsorgt werden. An deren Stelle wird es dann eine wassergebundene Decke geben. Festgezurrt wurde diese Variante auf einem Ortstermin mit der Stadtverwaltung. Und beschlossen in der letzten Sitzung der BV-Hombruch.

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