Beschäftigte fordern 38 Neueinstellungen

02.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Untersuchung der Arbeit in der städtischen Jugendhilfe wurde so eben abgeschlossen, der Stadtspitze liegt ein erstes Ergebnis vor - für die Gewerkschaft verdi Grund, weiter Druck zu machen. Für die Initiatoren des Protests gegen die Arbeitsüberlastung der Jugendhilfe hat sich noch keine Verbesserung der Arbeitssituation eingestellt.

Sie fordern die sofortige Besetzung der 38 Stellen, die das Gutachten der von der Stadt beauftragten Gemeindeprüfanstalt an personellem Mehrbedarf ermittelt hat.

Eine vollständige Ergebnisübersicht liege den betroffenen Beschäftigten bisher nicht vor. «Leider ist deren Situation eher dadurch gekennzeichnet, dass zwar über sie, aber immer noch nicht mit ihnen gesprochen wird,» so verdi-Sprecher Martin Steinmetz.

Nach Meinung der Beschäftigten und verdi müsse die vollständige Umsetzung der im Gutachten vorgeschlagenen Maßnahmen von externen Profis begleitet werden. Der von der Verwaltung angedachte Pferdewechsel mitten im Galopp - die weitere Begleitung soll ein anderes Unternehmen übernehmen - bedürfe dringend der Klärung.

Wie berichtet, hat die Verwaltung angekündigt, so schnell wie möglich 20 zusätzliche Stellen zu besetzen und Sozialpädagogen und Sozialarbeiter von der Verwaltungsarbeit zu entlasten, damit sie mehr Zeit für die von Vernachlässigung bedrohten Kinder und ihre Familien haben.

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