Besetzung wird für den Rest der Woche geduldet

TU Dortmund

DORTMUND Die Uni hat den Besetzern am Donnerstag einen alternativen Raum für ihre Proteste angeboten. Die Blockierer des Hörsaals lehnten das Angebot jedoch ab. Nun will die Uni weiterhin abwarten und die Besetzung für den Rest der Woche dulden.

von Von Inga Tawadrous

, 26.11.2009, 14:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit Montagmittag blockieren die Studenten den Hörsaal 1.

Seit Montagmittag blockieren die Studenten den Hörsaal 1.

Nachdem die Besetzer den alternativen Raum am Campus Süd abgelehnt haben, bot ihnen die Uni am Donnerstag einen Härsaal in unmittelbarer Nähe des Hörsaal 1 an. Mit der Entscheidung rechnete die Uni laut Pressesprecher Ole Lünnemann um ca. 12 Uhr. "Die jetzige Situation geht ganz klar zu Lasten der anderen Studenten, die wegen der Besetzung nicht an Vorlesungen teilnehmen können", sagte Lünnemann auf RN-Anfrage. Abwarten bis Ende der Woche Von 12 bis kurz vor 14 Uhr habe die Uni von den Besetzern jedoch immer noch keine offizielle Antwort bekommen. "Wir haben eben erfahren, dass die Studenten unser Angebot nicht annehmen werden", sagte Lünnemann um 14.13 Uhr. Was wird die Uni dagegen unternehmen? "Nichts, wir warten bis Ende der Woche ab", so Lünnemann. Die Besetzer behaupteten, dass die Rektorin Gather um 13.30 oder 14 Uhr einen Besuch angekündigt hätte. Uni-Sprecher Lünnemann kann dies jedoch nicht bestätigen: "Nein, sie wird nicht hingehen."     In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag übernachteten im Hörsaal 1 rund 50 Studenten. Die Anzeichen verdichten sich, dass die Besetzer das Angebot der Uni ablehnen werden. Für diesen Fall setzt die Uni weiter auf Gespräche. Laut Ole Lünnemann steht eine Räumung nicht zur Diskussion. 800 Unterschriften Seit Mittwoch sammeln die Besetzer auch Unterschriften von Studenten, die die Besetzung unterstützen. "Diejenigen, die keine Zeit haben, hier zu schlafen, können zumindest mit der Unterschrift zeigen, dass sie die Aktion unterstützen", sagt Imke W. Bis Donnerstagmittag haben die Protestierenden über 800 Unterschriften gesammelt, bestätigt Diego Di Bartolo, Sprecher des Arbeitskreises Presse der Streikenden.

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