Besucher strömten zum Haus Dellwig - 3. Trecker-Treff war ein voller Erfolg

Haus Dellwig

Im Gedenken an Heinz Hücker vom Heimatmuseum fand in Lütgendortmund der 3. Trecker-Treff am Haus Dellwig statt. Zu sehen waren ziemlich alte und ziemliche große „Schätzchen“.

von Uwe Paulukat

Lütgendortmund

, 03.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Besucher strömten zum Haus Dellwig - 3. Trecker-Treff war ein voller Erfolg

Vielfach strahlten beim Trecker-Treff die Kinderaugen: Jan-Wilhelm (2) war begeistert von dem alten Traktor des Heimatmuseums. © Uwe Paulukat

Ihm hätte es gefallen. Gemeint ist das kürzliche verstorbene Vorstandsmitglied des Heimatmuseums Lütgendortmund, Heinz Hücker. Er hatte das große Trecker-Treffen vor drei Jahren mit ins Leben gerufen.

Besucher strömten zum Haus Dellwig - 3. Trecker-Treff war ein voller Erfolg

Antje Steber (l.) vom Heimatmuseum und Uwe Dmoch erinnerten an Heinz Hücker. © Uwe Paulukat

Beim ersten Mal standen noch 15 Trecker im Schlosshof von Haus Dellwig. Dieser Platz reichte am Sonntag bei weitem nicht mehr aus. Auch die vor dem Anwesen liegende Freifläche und die Zufahrt waren von den Treckern in Beschlag genommen worden. Der älteste war ein Modell der Gebr. Krämer aus dem Jahre 1940. Der Größte, ein Robust 800 aus dem Jahre 1966. Sein Motor hat 6,8 Liter Hubraum und 75 PS, die ihn 25km/h schnell machen. Den größten Motor, eine Glühkopfmaschine, hatte eine Straßenzugmaschine der Firma Lanz. Gebaut 1951 mit 10,3 Liter Hubraum und 45 PS. Der aus Oer-Erkenschwick kommende Trecker brauchte etwa eineinviertel Stunde für die Anfahrt nach Lütgendortmund mit maximal 28 km/h.

Besucher strömten zum Haus Dellwig - 3. Trecker-Treff war ein voller Erfolg

Die Rundfahrt mit dem Trecker des Heimatmuseums war für viele Kinder wieder der Höhepunkt des Besuches. © Uwe Paulukat

Kinder bestaunten mit Eltern und Großeltern die Trecker

Uwe Dmoch hatte wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Die Besucherströme rissen nicht ab. Sehr viele Kinder waren mit ihren Eltern oder Großeltern erschienen, um die teils in der Sonne blinkenden alten Fahrzeuge zu bestaunen. Antje Steber, die 2. Vorsitzende des Heimatvereins: „Heinz würde sich darüber freuen, dass wieder so viele Besucher den Weg nach Dellwig gefunden haben.“

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