Besuchsstopp in Dortmunds Krankenhäusern gilt weiterhin

Corona in Dortmund

Das Besuchsverbot in den Dortmunder Kliniken gilt weiter. Die Leitungen der Kliniken und das Gesundheitsamt haben einvernehmlich entschieden, die geltende Regelung länger aufrechtzuerhalten.

von Julien März

, 28.08.2020, 15:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Besuchsstopp in Dortmunds Krankenhäusern gilt nun bis Ende des Jahres. (Symbolbild)

Der Besuchsstopp in Dortmunds Krankenhäusern gilt nun bis Ende des Jahres. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Die Infektionszahlen in Dortmund steigen seit Mitte Juni weiter. Mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 15 und 20 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner haben sie in den vergangenen drei Wochen ein recht hohes Niveau erreicht, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Die Stadt geht nicht von einem Rückgang des Infektionsgeschehens aus. Daher wird das Besuchsverbot in Dortmunds Krankenhäusern bis Ende des Jahres aufrechterhalten.

Alle Dortmunder Krankenhäuser untersuchen ihre Patienten seit Monaten bei Aufnahme auf Sars-CoV-2. Unter 1000 symptomlosen Dortmundern sind dabei drei bis vier Personen positiv.

„Daher ist es umso wichtiger, gerade Einrichtungen in kritischen Bereichen wie die Krankenhäuser vor Vireneintrag zu schützen. Es geht darum, Patienten und Personal zu schützen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Dennoch gelten Ausnahmeregelungen: In Krankenhäusern sind Besuche im Einzelfall möglich. Aber nur dann, wenn es sich um eine besondere klinische Situation handelt, wie zum Beispiel Schwerst- oder Langzeiterkrankungen und auf Geburts-/Kinderstationen.

„Wir sind uns sicher, dass die restriktive Besuchsregelung in den Dortmunder Krankenhäusern stark dazu beigetragen hat, die Infektionszahlen in diesem kritischen Versorgungsbereich bislang überschaubar zu halten“, sagt Dr. Frank Renken, Leiter des Dortmunder Gesundheitsamts.

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