Betonsperren sollen wieder den Dortmunder Weihnachtsmarkt schützen

rnÖffentliche Sicherheit

Es gibt keine akute Bedrohungslage durch terroristische Anschläge, doch Stadt, Polizei und Feuerwehr halten am Sicherheitskonzept des letzten Jahres für den Weihnachtsmarkt fest.

Dortmund

, 07.11.2018, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch in diesem Jahr wird es während des Weihnachts- und Wintermarktes in der City ein Einfahrtsverbot für LKW für den inneren Wallring geben. Das hat die Chefin des Ordnungsamtes, Beate Siekmann, dem Cityring, dem Zusammenschluss der aktiven Innenstadtkaufleute, mitgeteilt.

Es gebe zwar keine akute Gefahren- und Bedrohungslage, heißt es in dem Schreiben, aber es gebe Einigkeit zwischen der Verwaltung, der Feuerwehr und der Polizei darüber, das Sicherheitskonzept der letzten beiden Jahre grundsätzlich auch in diesem Jahr anzuwenden. Es werde nur in Details angepasst.

Zwischen 13 und 24 Uhr keine Zufahrt für LKW

In der Zeit vom 22. November (Donnerstag) bis 30. Dezember (Sonntag) wird die Zufahrt für Fahrzeuge mit über 3,5 Tonnen täglich von 13 bis 24 Uhr untersagt. Zudem werden in diesem Zeitraum Sperrstellen und mobile Sperren innerhalb des Wallrings aufgebaut, um die Veranstaltungsfläche des Weihnachtsmarktes vor möglichen Anschlägen mit Lastkraftwagen zu schützen.

Im vergangenen Jahr wurden dazu 15 Betonsperren à 2,5 Tonnen mit einem Antirutschboden aufgebaut sowie sogenannte Betonleitwände in einer Höhe von 70 Zentimetern als Flächenschutz. Davon bestanden acht Sperren aus einer Kombination aus Betonblock und „bemanntem“ LKW, um schnell Rettungswege zu schaffen. Die Sperren sind gelblich gestrichen und werden jeweils in der Mitte mit einem Weihnachtsbaum dekoriert.

Die gesperrten Bereiche

Zu den Bereichen, in denen die Sperren aufgestellt werden, gehören die Kleppingstraße, der Brüderweg bis vor den Reinoldi-Pylon, die Kampstraße bis zum Westentor, die Straße Rosenthal und die Hansastraße. Die Gesamtkosten für die technische Aufrüstung lagen im vergangenen Jahr bei knapp 40.000 Euro. Allein 22.000 Euro davon entfielen auf die Betonblöcke. Schon damals war klar, dass sie bei weiteren Großveranstaltungen eingesetzt werden würden.

Das Sicherheitskonzept wurde nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz 2016 eingeführt. Siekmann betont, dass auch mit diesen Maßnahmen keine hundertprozentige Sicherheit gewährleistet werden kann.

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