Betrunkener fährt mit E-Scooter durch Hauptbahnhof und bedroht Polizisten

Todesdrohung

Mit dem E-Scooter fuhr er durch den Hauptbahnhof, schrie Bahnmitarbeiter an, beleidigte Polizisten und bedrohte sie. Ein 29-Jähriger hat gezeigt, dass er offenbar keinen Alkohol verträgt.

Dortmund

30.09.2019, 15:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Betrunkener fährt mit E-Scooter durch Hauptbahnhof und bedroht Polizisten

Ein betrunkener E-Scooter-Fahrer hat die Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof beschäftigt. © Peter Bandermann

Gegen 0.30 Uhr wurden Bundespolizisten in der Nacht zu Sonntag im Dortmunder Hauptbahnhof auf einen 29-jährigen Mann aus Lünen aufmerksam. Dieser war mit Bahnmitarbeitern lautstark in Streit geraten - sie hatten den Mann angesprochen und auf die Einhaltung der Hausordnung hingewiesen, da er mit einem E-Scooter durch den Hauptbahnhof fuhr.

Der aggressive Mann hatte zum Sachverhalt jedoch eine andere Meinung, erklärte den Bundespolizisten, dass sein Vater Polizist sei und er zudem Jura studiere und er den Sachverhalt anders einordnen würde. Zudem soll er eine 33-jährige Mitarbeiterin der Bahn beleidigt haben und ihr absichtlich den E-Scooter gegen das Bein gestoßen haben.

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Nachdem er auch Polizisten beleidigte und auf Grund seines Verhaltens eine Klärung vor Ort nicht möglich war, wurde er zur Wache gebracht. Dort ergab ein Atemalkoholtest, dass der 29-Jährige mit 1,3 Promille alkoholisiert war.

Da er den Beamten erklärte, mit dem Roller im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs gewesen zu sein, wurde er über die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung in Kenntnis gesetzt. Nachdem er einen Bahnmitarbeiter zudem mit dem Tode bedroht haben soll, wurde die Strafanzeige um den Tatbestand der Bedrohung erweitert.

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