Betrunkener fährt sieben Pfosten vor Polizeipräsidium um

Hohe Straße

So eine kurze Anfahrt haben Dortmunds Polizisten selten: Ein betrunkener Kleinlaster-Fahrer hat am Wochenende an der Hohen Straße sieben Begrenzungspfosten umgefahren - direkt gegenüber des Polizeipräsidiums. Anschließend wollte der Unfallfahrer fliehen. Doch weit kam er nicht.

DORTMUND

15.05.2017, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Hohe Straße (Bildmitte). Links oben im Bild: das Polizeipräsidium.

Die Hohe Straße (Bildmitte). Links oben im Bild: das Polizeipräsidium.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war der 49-Jährige gegen 2.10 Uhr auf der Hohen Straße in Richtung Brünninghausen unterwegs, als er etwa in Höhe der Kreuzung zur Gerstenstraße/Markgrafenstraße er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Dort kollidierte er mit insgesamt sieben Begrenzungspfosten.

"Anschließend fuhr der Fahrer zunächst weiter, bis die Beschädigungen an seinem Fahrzeug die Weiterfahrt einige hundert Meter hinter der Unfallstelle unmöglich machten", schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

Ungünstig für den Unfallfahrer: Die Unfallstelle lag unmittelbar gegenüber des Polizeipräsidiums - die Beamten hatten also keine weite Anfahrt. Bei ihrem Eintreffen verhielt sich der 49-Jährige derart auffällig, dass mit ihm ein freiwilliger Atemalkoholvortest gemacht wurde. Dieser ergab einen Wert von etwas unter zwei Promille. Eine Ärztin entnahm ihm im weiteren Verlauf eine Blutprobe.

Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 11.000 Euro.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt