Bezirksvertretung Scharnhorst will weitere Parkverbotsschilder für die Alekestraße

Alekestraße

Begegnungsverkehr ist schwierig auf der engen Alekestraße in Lanstrop. Deshalb will die Bezirksvertretung Scharnhorst neue Schilder anbringen. Es gibt dazu auch kritische Stimmen.

Lanstrop

, 29.06.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bezirksvertretung Scharnhorst will weitere Parkverbotsschilder für die Alekestraße

Begegnungsverkehr ist auf der engen Alekestraße in Lanstrop nur schwer möglich. © Andreas Schröter

Die Bezirksvertretung Scharnhorst möchte auf Antrag der SPD-Fraktion an der Alekestraße in Lanstrop zusätzliche Parkverbotsschilder aufstellen lassen. Die Straße sei ziemlich eng, so heißt es in dem Antrag, werde aber in beide Fahrtrichtungen befahren - unter anderem von Linienbussen. Um Autofahrern auf der östlichen Seite die Möglichkeit zum Ausweichen zu geben, um den Gegenverkehr vorbeizulassen, gebe es dort zwischen den markierten Parkbuchten immer wieder Ausweichzonen. Diese werden jedoch von Anwohnern zugeparkt, sodass es keine Ausweichmöglichkeiten mehr gebe. Folge sei Ausweichverkehr auf der Steinhofstraße, wo sich ein Kindergarten befinde.

Deshalb sollen Parkverbotsschilder in diesen Ausweichzonen aufgestellt werden. Die CDU-Fraktion stimmte dagegen. Ein Schild für etwas, das sowieso verboten sei, sei unsinnig, argumentierte Sprecher Jürgen Focke. Besser wäre, das Ordnungsamt darauf anzusetzen. Herbert Niehage von der SPD-Fraktion konterte, das Aufstellen von Verbotsschildern stelle eine zusätzliche Maßnahme dar, das Ordnungsamt solle man natürlich ebenfalls informieren.

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