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„Blinder Vandalismus“ - Unbekannte hinterlassen nach Einbruch ein Feld der Verwüstung

Werkstätten Gottessegen

Bisher unbekannte Täter sind in die Werkstätten Gottessegen in Kirchhörde eingebrochen und haben Vandalismus betrieben. Rund 360 Menschen konnten deshalb ihre Arbeit nicht aufnehmen.

von Anika Hinz

Kirchhörde

, 13.05.2019 / Lesedauer: 2 min
„Blinder Vandalismus“ - Unbekannte hinterlassen nach Einbruch ein Feld der Verwüstung

Einbrecher haben die Werkstätten Gottessegen verwüstet. © Rüdiger Barz (Archiv)

360 Menschen mit Behinderungen sowie Helfer und Mitarbeiter der Werkstätten Gottessegen konnten am Montagmorgen (13. Mai) nicht ihre Arbeit aufnehmen. Der Grund ist ein Einbruch, der sich nach Angaben von Polizeisprecherin Nina Vogt zwischen Freitagmittag und Montagmorgen ereignet haben muss. „Bisher können wir nur Angaben zum Tatzeitpunkt machen, nicht aber zu den Tätern“, erklärt sie.

Bemerkt hat den Einbruch am Montagmorgen die Reinigungskraft der Werkstätten. „Wir haben umgehend die Polizei gerufen“, sagt Gottessegen-Sprecherin Anke Gerwing. „Vor Ort dann der Schock. Alles war durchwühlt, es sah aus wie ein Feld der Verwüstung.“ Die Fenster sind eingeschlagen worden und die Türen aufgehoben, im Innern der Einrichtung wurde sogar eine Wand beschädigt.

Arbeitsalltag komplett gestört

Dadurch, dass die Einbrecher in jedem Raum waren und Möbel durchsucht haben, konnten die Mitarbeiter ihre Arbeit nicht aufnehmen. „Zum Teil haben wir die Leute nach Hause geschickt, andere mussten wir betreuen und beruhigen“, sagt Gerwing.

Aktuell liegen keine Angaben zu den entwendeten Gegenständen vor. „Aufgrund der Größe der Werkstätten könnte die Bestandsaufnahme einige Zeit in Anspruch nehmen“, erklärt Polizeisprecherin Vogt. Bisher fehlen jegliche Hinweise auf die Täter. Wer etwas gesehen hat, möge dies dem Kriminaldauerdienst unter Tel. 1327441 mitteilen.

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