Fliegerbombe in Dortmund

Blindgänger am BVB-Stadion: Amerikanische Fliegerbombe ist entschärft

In Dortmund musste am Mittwoch erneut ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Der Bahnverkehr musste kurzzeitig unterbrochen werden, Kleingartenanlagen wurden evakuiert.
In Dortmund ist erneut ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.
In Dortmund ist erneut ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. © Björn Althoff

In Dortmund ist erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Dies hat die Stadt Dortmund am Mittwochmittag (13. April) bestätigt.

Der Blindgänger ist nahe dem Signal Iduna Park gefunden worden.

Amerikanischer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg

Es handelte sich nach Angaben der Stadt um einen amerikanischen 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Noch am Mittwoch musste ein Experte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg kommen und entschärfen.

Aus Sicherheitsgründen musste deshalb das umliegende Gebiet in einem Radius von 250 Metern evakuiert werden. Anwohner gibt es zwar nicht, aber trotzdem waren einige Menschen betroffen. Die Strobelallee und die umliegenden Straßen werden ab 14.30 Uhr gesperrt.

Dieser Bereich ist bis nach der Entschärfung der Bombe gesperrt. © Stadt Dortmund

BVB-Fußballschule, Handball-Bund und Tennisclub betroffen

Dann mussten die Kleingartenanlagen „Emschertal“, „Bolmketal“ und „Helenenberg“ verlassen werden. Die waren laut Stadtsprecher Christian Schön wegen des sonnigen Wetters gut besucht.

Von der Evakuierung waren außerdem die Firmen Orthomed (Strobelallee 58) und Pilates Zentrum Dortmund (Strobelallee 60) betroffen, zudem der Deutsche Handball-Bund (Strobelallee 56) und die BVB-Evonik-Fußballschule. Die Zufahrten zum Tennisclub und zur Gastronomie Eintracht wurden ebenfalls gesperrt.

Die Bahnline, die hinter dem Stadion entlang führt, war von der Entschärfung ebenfalls betroffen und wurde gesperrt. Dort verkehren die Linien RE11, RE57, RB52, RB53, RB59 und diverse Güterzüge.

Eine Evakuierungsstelle hatte die Stadt nicht eingerichtet. Gegen 16 Uhr teilte die Stadtverwaltung mit, dass Bahnlinie und Luftraum gesperrt wurden und der Evakuierungsbereich frei sei. Die Entschärfung konnte beginnen. Nach bereits 25 Minuten meldete die Stadt, dass der Blindgänger erfolgreich entschärft wurde und alle Sperrung aufgehoben wurde.

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