BMW-Fahrer donnert mit 90 Stundenkilometern durch 30er-Zone

Polizei

Die Polizei hat am Wochenende wieder die Raser-Szene kontrolliert. Dabei fiel neben einem besonders dreisten Raser auch ein Fahrer durch Trunkenheit auf - das Fahrzeug war jedoch kein Auto.

Dortmund

, 12.09.2021, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Dortmunder Polizei kontrollierte am Wochenende wieder die Raserszene. Für ein Fahrer wird es erstmal die letzte Fahrt gewesen sein.

Die Dortmunder Polizei kontrollierte am Wochenende wieder die Raserszene (Symbolbild). © dpa

Seit Monaten versucht die Dortmunder Polizei, die Raser- und Tuning-Szene mit regelmäßigen Kontrollen am Wochenende unter Druck zu setzen. Auch an diesem Wochenende (11. und 12.9.) waren die Beamten unterwegs. Für einen Fahrer wird diese Kontrolle nun teuer.

Insgesamt weniger Pkw unterwegs

Denn dieser Fahrer beleidigte die Polizisten im Vorbeifahren. Noch dazu fuhr er in Schlangenlinien über eine Rote Ampel. Sein Fahrzeug war dabei ein E-Scooter. Für die Elektro-Roller gelten im Straßenverkehr die gleichen Regeln wie für Autofahrer. Der Mann wird sich daher nun nicht nur wegen Beleidigung, sondern auch wegen der Trunkenheitsfahrt verantworten müssen, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Insgesamt seien laut Polizei deutlich weniger Pkw als in den vergangenen Monaten in den Nächten in der Innenstadt, am Hafen und am Phoenix-See unterwegs gewesen.

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In der Nacht zu Samstag (11.9.) fiel ein 43-jähriger BMW-Fahrer auf. Denn der Dortmunder fuhr in der 30-Zone am Königswall mit Tempo 90. Auf den Mann wartet nun wohl ein mehrmonatiges Fahrverbot sowie ein Bußgeld in dreistelliger Höhe.

Insgesamt kontrollierte die Polizei 251 Personen und 195 Fahrzeuge in den beiden Nächten. Insgesamt wurden 15 Platzverweise ausgesprochen. Fünf Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.

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