Bombe in Niedernette gefunden - Entschärfung beendet

500-Kilo-Blindgänger

Und wieder sorgte heute eine alte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg für Aufregung in einem Dortmunder Stadtteil: In Niedernette ist ein 500-Kilo-Blindgänger gefunden worden. Sie war um 19.30 Uhr erfolgreich entschärft. Zuvor mussten 40 Anwohner ihre Wohnungen verlassen.

NETTE

, 05.10.2017, 16:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aktualisierung 19.33 Uhr: Die Entschärfung ist geglückt

Sämtliche Sperrungen konnten soeben wieder aufgehoben werden; die Anwohner können zurück in ihre Wohnungen.

 

Aktualisierung 18.33 Uhr: Entschärfung läuft

Die Entschärfung läuft - Daumen drücken! Sie dauert erfahrungsgemäß zwischen 30 und 45 Minuten.

Aktualisierung 18.08 Uhr: Evakuierung läuft

Die Evakuierung ist erfolgreich angelaufen, meldet die Stadt. Wenn alles weiter glatt läuft, könne die Entschärfung um 18.30 Uhr starten.

Aktualisierung 16.59 Uhr: Evakuierungsbus steht bereit

Nun hat die Stadt den Evakuierungsradius und weitere Informationen veröffentlicht. Die 500-Kilo-Bombe wurde an einem Feldweg bei einer Luftbildauswertung entdeckt. "Von der Evakuierung sind rund 40 Anwohner, angrenzende Gehöfte, die Niedernetter Straße, der Roggenkamp, die Güterbahnstrecke Huckarde-Süd Richtung Obereving sowie Rad- und Gehwege betroffen", schreibt die Stadt.

Für die Anwohner gibt es in Höhe der Niedernetter Straße 66 einen Evakuierungsbus, in dem sie auf die Entschärfung warten können. Wann die Evakuierung und die daran anschließende Entschärfung beginnen, wird in einer Einsatzbesprechung geklärt, die in den kommenden Minuten startet.

Erstmeldung 16.14 Uhr: Ellinghauser Straße bleibt frei

Bisher gibt es nur wenige Informationen über die Bombe, die Stadt sammelt gerade noch alle Informationen. Bei der Bombe handelt es sich um einen 500 Kilo schweren Blindgänger. Es leben lediglich 40 Dortmunder in dem Evakuierungsradius der Bombe. Sie müssen bei der Entschärfung, die voraussichtlich in den Abendstunden über die Bühne laufen wird, ihre Wohnungen verlassen.

Nach bisherigem Kenntnisstand müssen vor der Entschärfung keine wichtigen Straßen gesperrt werden. Auch die Ellinghauser Straße wird weiter befahrbar sein. Beim Schienenverkehr ist lediglich eine Güterbahnstrecke betroffen, sagte Stadtsprecher Maximilian Löchter auf Nachfrage unserer Redaktion.

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