Bombenentschärfung sorgte für Staus auf B1 und B54 in Dortmund

Westfalenpark

Zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Dienstag (11.5.) im Westfalenpark entschärft worden. Es waren die Bomben 19 und 20, die in diesem Jahr bereits im Park entdeckt wurden.

Dortmund

, 11.05.2021, 18:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die B54 war zur üblichen Feierabendverkehrszeit gesperrt.

Die B54 war zur üblichen Feierabendverkehrszeit gesperrt. © Oliver Schaper

Die Entschärfung zweier Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg sorgte am Dienstag (11.5.) erneut für Einschränkungen rund um den Westfalenpark. Ab 14.30 Uhr schloss der Park, 300 Anwohner und die Mitarbeitenden mehrerer Firmen mussten Gebäude im Evakuierungsradius verlassen.

Zwischen 16 und 18 Uhr waren mit der B1 (zwischen Märkische Straße und Wittekindstraße) und der B 54 (zwischen Nortkirchenstraße und Markgrafenstraße) zwei Hauptverkehrsstraßen gesperrt.

Einschränkungen für Autoverkehr und Bahnen

Rund um die Sperrung staute sich der Verkehr phasenweise spürbar. Der ÖPNV war auf den Linien der U45 und U49 von 15 Uhr an für die Dauer der Entschärfung unterbrochen.

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Geräumt werden mussten die Kita Bonifatiusstraße, die Kleingartenanlage „Am großen Hain“ sowie Gebäude der Unternehmen Wilo (Standort Flamingoweg), Westnetz und Innogy. Betroffen war auch das Jobcenter Dortmund.

In die Evakuierungsstelle in der Landgrafengrundschule, Landgrafenstraße 1, kamen nach Angaben der Stadt Dortmund 17 Personen. Das Ordnungsamt war mit 62, die Polizei Dortmund mit 16, das Tiefbauamt mit 28, die Johanniter mit 8 und die Feuerwehr Dortmund mit 3 Personen im Einsatz.

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