Blindgänger am BVB-Stadion: Bombe war schnell entschärft

Weltkriegsbombe

Erneut musste am Freitag eine Weltkriegsbombe in Dortmund entschärft werden - diesmal im Schatten des BVB-Stadions. Die Entschärfer konnten ungewöhnlich schnell an die Arbeit gehen.

Dortmund

, 21.05.2021, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Kampftmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe entschärfte am Freitag (21. Mai) eine Bombe in der Nähe des BVB-Stadions.

Der Kampftmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe entschärfte am Freitag (21. Mai) eine Bombe in der Nähe des BVB-Stadions. © Peter Wulle

Es war die zweite Bombe innerhalb von drei Tagen: Nachdem am Mittwoch (19. Mai) in Derne eine Bombe kontrolliert gesprengt werden musste, meldete die Stadt am Freitagvormittag (21. Mai) einen neuen Bombenfund. Der Bildgänger aus dem Zweiten Weltkrieg musste noch am Freitag entschärft werden.

Im Evakuierungsbereich lag auch das BVB-Stadion

Entdeckt wurde der 250-Kilo-Blindgänger bei Bauarbeiten. Entsprechend der Größe der Bombe wurde der Evakuierungsradius auf 250 Meter rund um den Fundort festgelegt.

Betroffen waren demnach der Signal-Iduna-Park, das Stadion Rote Erde, die Helmut-Körnig-Halle, die BVB-Fan-Welt, die Westfalenhalle 2, 3A + B, 4, 5, 6, 7 und das Hotel Mercure.

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Um 10.30 Uhr seien auch Büros und das Hotel im betroffenen Bereich geräumt gewesen, so ein Unternehmenssprecher der Westfalenhallen. Gäste hätten sich zu dem Zeitpunkt nicht im Hotel befunden.

Ab 11.20 Uhr wurde die Strobelallee gesperrt, die aber wegen einer Baustelle im Übergang zum Rabenloh aktuell eh nur einspurig befahrbar ist. Schon um kurz nach 12 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung beginnen.

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Die Entschärfung konnte laut Stadtsprecher Maximilian Löchter deshalb so schnell beginnen, weil keine Wohnhäuser im Evakuierungsbereich liegen. Nach 45 Minuten war die Bombe entschärft. Die Strobelallee konnte für den Verkehr wieder freigegeben werden.

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