Blindgänger in der Dortmunder Nordstadt entschärft - 400 Anwohner betroffen

Bombenfund

In Dortmund ist erneut ein Bomben-Blindgänger gefunden worden - mittlerweile Nummer 41 in diesem Jahr. Doch dieser Fund war ungewöhnlich. Hunderte Anwohner mussten für die Entschärfung raus.

Dortmund, Nordstadt

, 15.09.2021, 14:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Rahmen von Bauarbeiten im Bereich der Westfalenhütte / Stahlwerkstraße ist am Mittwoch (15.9.) erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie wurde am Mittwochnachmittag entschärft. Das teilte die Stadt Dortmund am frühen Nachmittag mit.

In einem Radius von 150 Metern um den Fundort des Bomben-Blindgängers muss evakuiert werden.

In einem Radius von 150 Metern um den Fundort des Bomben-Blindgängers musste evakuiert werden. © Stadt Dortmund

Rund 400 Anwohner und Anwohnerinnen mussten ab etwa 14.30 Uhr ihre Wohnungen verlassen. 11 von ihnen fanden sich laut der Stadtverwaltung in der Evakuierungsstelle in der Kielhornschule ein.

Dass in dem dicht bewohnten Viertel nicht mehr Menschen betroffen waren, liegt am geringen Gewicht der Bombe.

Ein ungewöhnlicher Fund

Der Blindgänger wog nur 50 Kilogramm - ein ungewöhnlicher Fund, wie auch Stadtsprecher Maximilian Löchter bestätigt: „Ab und zu kommt sowas vor, der Regelfall ist es aber nicht.“ Der letzte 50-Kilo-Blindgänger wurde am 19. Februar an der Ötztalstraße gefunden.

Gegen 16.20 Uhr hat die Stadtverwaltung Erfolg gemeldet. Der Blindgänger sei entschärft worden. An dem Einsatz waren demnach 27 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes beteiligt, 4 des Tiefbauamtes, 3 der Feuerwehr, 12 der Polizei und 9 der Johanniter.

Es ist mittlerweile Blindgänger Nummer 41 in diesem Jahr in Dortmund - in Kalenderwoche 37.

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