Infektionsschutz im Signal Iduna Park

Borussia Dortmund: Wie viele Corona-Ansteckungen gab‘s im Stadion?

Ab Mitte Oktober dürfen wieder deutlich mehr Zuschauer die BVB-Heimspiele im Stadion verfolgen. Wir haben nachgefragt, wie erfolgreich der Infektionsschutz dort bislang gewesen ist.
Obwohl Borussia Dortmund sehr engagiert ist, die Einlasssituation zu entzerren, kommt es vor den Stadiontoren gelegentlich zu dichtem Gedränge. © dpa

Seit mehr als sechs Wochen dürfen die ersten Fans von Borussia Dortmund ihre Mannschaft wieder vor Ort im Stadion anfeuern. Das Heimspiel gegen den FC Augsburg am Samstag (2.10.) war bereits das fünfte Spiel mit Zuschauern an der Strobelallee.

Einlasszeiten sollen Ansammlungen verhindern

Bis auf wenige Ausnahmen ist vor dem Spiel ein Impf- oder Genesungsnachweis vorzuzeigen. Auf allen Tickets ist ein viertelstündiger Zeitraum aufgedruckt, in dem man vor Ort erscheinen soll, um zu große Ansammlungen zu Stoßzeiten zu vermeiden.

Bis Ende September durften jeweils bis zu 25.000 Karten verkauft werden. Das bedeutet, dass seit der Sommerpause bis dahin schon insgesamt 100.000 Mal die Drehkreuze passiert worden sind. Trotz dieser hohen Zahl heißt es auf Anfrage: „Bislang sind dem Gesundheitsamt keine Infektionsfälle im Zusammenhang mit einem Besuch im Stadion des BVB bekannt geworden.“

Allerdings betont Sprecherin Anke Widow auch: „Generell ist festzustellen, dass es nicht immer möglich ist, den Ursprung von Infektionen zu ermitteln.“

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