Krebs: Brackeler Krankenhaus will Patienten mit „Woche des Lebens“ Mut machen

rnKnappschaftskrankenhaus

Eine Krebsdiagnose ist heute dank moderner Behandlungsmethoden kein Todesurteil mehr. Mit einer „Woche des Lebens“ will das Krebszentrum am Klinikum Westfalen Patienten Mut machen.

Brackel

, 05.09.2019, 13:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit „Wochen für das Leben“ will das Krebszentrum am Klinikum Westfalen Krebskranken Mut machen. Los geht es am Montag (16.9.), 18 Uhr, mit einer Auftaktveranstaltung im Knappschaftskrankenhaus. Unter dem Motto „Gemeinsam für den Patienten“ stellt sich das Krebszentrum des Klinikums Westfalen vor, das 2010 als erstes Onkologisches Zentrum in Nordrhein Westfalen von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert wurde. Es vereint Fachabteilungen für die unterschiedlichen Aspekte der Krebstherapie von der radiologischen Diagnostik über die Chirurgie und die Plastische Chirurgie, Strahlenmedizin, Nuklearmedizin, stationäre und ambulante Onkologie, Internistik, Gynäkologie und Urologie bis zur Psychoonkologie und ist zudem eng mit dem Lungenfachzentrum und weiteren Fachdisziplinen verbunden. Die Leiter der jeweiligen Teilbereiche stellen an diesem Abend medizinische Entwicklungen vor und informieren über aktuelle Chancen für Betroffene.

Frank Busemann übernimmt Schirmherrschaft für Phoenix-Rundgang

Am Samstag (21.9.) geht es dann weiter mit der Neuauflage des Aktionstages am Phoenix-See, dessen Schirmherrschaft der Leichtathlet Frank Busemann übernommen hat. Um 11 Uhr fällt dort der Startschuss zur Phoenixrunde. Unter dem Motto „Ich bleib im Rennen“ können Betroffene, Familienangehörige, Freunde und alle, die Krebskranken Mut machen möchten, eine Runde um den See zurücklegen.

Anschließend gibt es Würstchen, Kaffee, Kuchen und kalte Getränke sowie jede Menge Informationen rund um das Thema Krebs und seine Behandlung. Neben den Experten aus dem Klinikum Westfalen stehen auch Vertreter von Selbsthilfegruppen als Ansprechpartner zur Verfügung. Außerdem sind eine Tombola-Verlosung und eine Luftballonaktion geplant, bei der neben Ballons auch gute Wünsche auf die Reise geschickt werden.

Drei Vorträge

Fortgesetzt werden die „Wochen des Lebens“ am Donnerstag (26.9.) mit einem Infoabend unter dem Titel „Diagnose Brustkrebs - gute Behandlungschancen dank moderner Therapiekonzepte“. Am 21. Oktober können sich Interessierte über „Neuigkeiten zum Prostatakarzinom“ informieren. Den Abschluss der Themenreihe bildet am 27. November der Vortrag „Krebsvorsorge - Sinn oder Unsinn?“. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Das Krebszentrum am Klinikum Westfalen sei mit 600 Neupatienten pro Jahr relativ klein, sagt Dr. Peter Ritter, Chefarzt der Onkologie. Vorteil sei die persönliche Atmosphäre, die das Ärzteteam zu jedem Patienten aufnehmen könne: „Bei uns ist man nicht nur eine Nummer.“

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Lediglich für die Phoenix-Runde werden Interessierte gebeten, sich bis zum 9. September, 12 Uhr, unter Tel. 0231-9221754 anzumelden. Kosten: 6 Euro.

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