Brackeler melden verstärktes Aufkommen von Ratten an Westheck und Tymannstraße

Ratten in Brackel

An der Tymannstraße, die vom Westheck in Brackel abgeht, haben Anwohner zuletzt viele Ratten gesehen. Es gibt gut begründete Vermutungen, woher die Nager kommen.

Brackel

, 17.01.2020, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Selten gerne gesehen sind Ratten - vor allem dann nicht, wenn sie in Wohngebieten auftauchen.

Selten gerne gesehen sind Ratten - vor allem dann nicht, wenn sie in Wohngebieten auftauchen. © picture alliance/dpa (Symbolbild)

Ein Nutzer des Sozialen Netzwerks Facebook hat sich darüber beklagt, dass er in den Brackeler Straßen Westheck und Tymannstraße zuletzt verstärkt Ratten gesichtet hat.

Andere Brackeler vermuten einen Zusammenhang mit einem Haus, das an der Tymannstraße gerade kernsaniert werde. Vielleicht seien die Tiere von den Bauarbeiten aufgescheucht worden.

Stadtsprecher Maximilian Löchter sagt, er gebe diese Beobachtungen gerne an die entsprechende Stelle beim Ordnungsamt weiter.

Professionelle Schädlingsbekämpfung auf öffentlichen Flächen

Bei einem Rattenbefall auf öffentlichen Flächen (zum Beispiel öffentliche Grünanlagen, Spielplätzen, Friedhöfen, Straßen, Wegen, Plätzen und so weiter) oder städtischen Liegenschaften würden die Schädlinge professionell bekämpft.

Soweit vermehrt Ratten im Kanalnetz festgestellt werden, setze die Stadtentwässerung Giftköder ein. Es werden dabei sogenannte „Köderschutzboxen“ verwendet, durch deren Einsatz sich die Ködermenge verringern lasse. Auf diese Weise werde vermieden, dass Köderreste in das Abwasser und damit den Wasserkreislauf gelangen.

Eine Rattenbekämpfung auf Privatgrundstücken werde seit Schließung der städtischen Desinfektionsanstalt im Jahre 1987 durch die Stadt Dortmund nicht mehr angeboten. Für die Bekämpfung von Ratten seien die Grundstückseigentümer selbst verantwortlich.

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