Brackelerin (40) setzt sich für Bücherschrank am Hellweg ein

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Bücherschränke gibt es schon in vielen Orten, und sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Nun will sich eine Brackelerin für eine solche Einrichtung auch in ihrem Stadtteil einsetzen.

Brackel

, 01.08.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diana Göpfert (40) ist ein Fan von Bücherschränken. Sie nutze selbst gern die Standorte in Körne oder an der Kaiserstraße, sagt sie. Erst vor ein paar Tagen habe sie sich dort Bücher von der Autorin Barbara Wood besorgt.

Nun schlägt sie vor, so etwas auch in Brackel einzuführen. Und sie hat dafür sogar schon einen konkreten Standort im Auge: die ausgediente Telefonzelle vor der Bäckerei Beckmann am Brackeler Hellweg / Ecke Hörder Straße.

Diana Göpfert setzt sich für einen Bücherschrank im Brackeler Zentrum ein

Diana Göpfert setzt sich für einen Bücherschrank im Brackeler Zentrum ein. © Andreas Schröter

Zu diesem Zweck hat sie nun die Bezirksverwaltungsstelle Brackel, die Brackeler Parteien und auch den Vorsitzenden des Brackeler Gewerbevereins, Thomas Tan, angeschrieben.

Telefonzelle herrichten

Denn natürlich müsste die defekte Telefonzelle zunächst entsprechend hergerichtet werden. Die Scheiben müssten ersetzt und Regalbretter eingesetzt werden. Dass so etwas möglich ist, beweisen umgebaute Telefonzellen im Unionviertel oder in Lünen.

Sie selbst sei bereit, so Diana Göpfert, sich als Patin um einen möglichen Brackeler Bücherschrank zu kümmern. Wobei: Viel zu tun gebe es dabei eigentlich gar nicht.

Die Schränke in anderen Stadtteilen seien immer voll, sodass oft kaum noch Platz sei, wenn man selbst etwas einstellen wolle. Sie sagt: „Die Leute bringen ihre Konsalik- und Simmel-Bücher da hin, die sie selbst nie gelesen haben.“ Auch seien die bisherigen Schränke kaum Ziel von Vandalismus.

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