Brand klein gehalten, dafür Rauchvergiftung

Familie löschte selbst

Einen größeren Brand hat sie verhindert, doch dabei zog sich eine achtköpfige Familie in Dorstfeld leichte Rauchvergiftungen zu, als sie versuchte, Feuer in einer Nachbarwohnung an der Bürgerstraße zu löschen. Unter den Verletzten waren drei Kinder.

DORTMUND

, 15.10.2016, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brand klein gehalten, dafür Rauchvergiftung

Acht Personen erlitten bei dem Löschversuch eine Rauchverletzung. Sie wurden in mehrere Dortmunder Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr wurde am Samstagnachmittag um kurz nach 15 Uhr alarmiert. Im siebten Obergeschoss eines 13-geschossigen Hochhauses in der Bürgerstraße brannte es in der Küche. 

Als die 26-jährige Mieterin den Brand in ihrer Wohnung bemerkte, konnte sie noch ihr zweijähriges Kind  nehmen und aus der Wohnung flüchten. Um die Feuerwehr zu rufen, lief sie rüber zu den Nachbarn. Die versuchten daraufhin schon einmal, das Feuer selbst zu löschen. Dies gelang ihnen auch weitgehend. Die Feuerwehr musste nur noch etwas nachlöschen.

Auf mehrere Krankenhäuser verteilt

Eine Ausweitung des Brandes konnte die Nachbarn zwar so verhindern, doch wegen der Rauchvergiftungen, die sie sich dabei zuzogen, mussten die insgesamt acht Personen vor Ort vom Notarzt untersucht und vom Rettungsdienst in mehrere Krankenhäuser gebracht werden.

Weitere Wohnungen in dem Hochhaus waren glücklicherweise nicht vom Feuer betroffen. Der Sachschaden in der Brandwohnung wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Weil es sich um ein Hochhaus handelte, war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von drei Löschzügen, vier Rettungswagen und drei Notärzten ausgerückt.

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