Brandserie reißt nicht ab: Kellerbrand an Lütgendortmunder Straße

15. Brand in Folge

Schon wieder ein Kellerbrand im Dortmunder Westen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot in der Nacht zu Samstag nach Lütgendortmund in die Lütgendortmunder Straße aus. Sie bekam Hilfe.

Lütgendortmund

, 22.08.2020, 11:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr löschte einen Kellerbrand an der Lütgendortmunder Straße.

Die Feuerwehr löschte einen Kellerbrand an der Lütgendortmunder Straße. Es war der 15. in Serie. © Helmut Kaczmarek

In den frühen Morgenstunden rückte die Feuerwehr Dortmund mit einem Großaufgebot in den Dortmunder Westen aus. In Lütgendortmund war kurz vor drei Uhr auf der Lütgendortmunder Straße ein Kellerbrand gemeldet worden.

Unerwartete Hilfe

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, habe die Lage sich bereits etwas entspannt gehabt, wie sie in einer Pressemitteilung berichtet: Zwei Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Lütgendortmund des Löschzuges 19, der ebenfalls alarmiert worden war, wohnen im Nachbarhaus und hatten sofort mit der Evakuierung begonnen.

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Acht Erwachsene und zwei Kinder seien durch das stark verrauchte Treppenhaus nach draußen gebracht worden, berichtet die Feuerwehr. Sie seien vom Rettungsdienst betreut worden, hätten aber nicht ins Krankenhaus gemusst.

Großes Aufgebot: Rund 50 Feuerwehrleute waren in der Samstagnacht vor Ort.

Großes Aufgebot: Rund 50 Feuerwehrleute waren in der Samstagnacht vor Ort. © Helmut Kaczmarek

Schon der 15. Brand in Serie

Nachdem fest stand, dass alle Bewohner des dreistöckigen Mehrfamilienhauses das Gebäude verlassen hätten, begann die Feuerwehr mit den Löscharbeiten.

Vier Atemschutztrupps bekämpften den Kellerbrand: Nach Angaben der Feuerwehr brannten Lagergegenstände in mehreren Kellerräumen. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

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Die Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei prüft nun, ob der Brand sich der Serie an Kellerbränden in den letzten Monaten zuordnen lasse. „Ein technischer Defekt wird ersten Ermittlungen zufolge ausgeschlossen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Dortmunder Polizei.

Zeugenhinweise nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter Tel. (0231) 132-7441 entgegen.

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