Brechtener Heide gehört zu den beliebtesten Baugebieten der Stadt

rnSerie: Nordosten von oben

Der Andrang auf die zu vergebenden Grundstücke im Baugebiet Brechtener Heide war so groß, dass das Los über die Vergabe entscheiden musste. Doch es gibt auch Kritikpunkte.

Brechten

, 23.08.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eines der beliebtesten Baugebiete der Stadt liegt ganz oben im Norden an der A2: die Brechtener Heide. Seit 2009 sind dort zwei Bauabschnitte mit einer Größe von 64.000 Quadratmetern entstanden.

Der Bau des dritten Abschnitts, der mit einer Größe von 69.000 Quadratmetern die beiden ersten sogar noch übertrifft, ist weit fortgeschritten. Die Nachfrage nach Baugrundstücken war und ist enorm, sodass das Losverfahren über die Vergabe entschied.

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Nordosten von oben: Brechtener Heide

An der A2 ganz oben in Dortmunds Norden ist in den vergangenen Jahren ein ganz neuer Stadtteil entstanden: die Brechtener Heide.
21.08.2020
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Dieses Bild zeigt, wie nah das Neubaugebiet an der A2 liegt. Eine übermäßige Lärmbelastung durch die Autobahn gibt es dennoch nicht. Dafür sorgt eine hohe Schallschutzmauer. Die Straße unten rechts ist die Nelly-Sachs-Straße, die das Ende des zweiten Bauabschnitts bildet. Im Bildhintergrund ist der Ortskern von Brechten zu erkennen.© Schaper
Der dritte Bauabschnitt, der das gesamte Baugebiet noch einmal mehr als verdoppelt, befindet sich im Bau. Viele Häuser sind bereits bezogen. Sind alle Neubewohner eingezogen, wird es eine deutliche Mehrbelastung zum Beispiel für die Wittichstraße geben, so fürchtet die Politik im Stadtbezirk Eving.© Schaper
Die Nelly-Sachs-Straße erschließt das Baugebiet Brechtener Heide vom Schiffhorst aus. Hinter den beiden hohen Wohngebäuden, die die Besucher fast wie eine Toreinfahrt im Baubgebiet begrüßen, kreuzen Selma-Lagerlöff-Straße und Erich-Kästner-Ring die Nelly-Sachs-Straße. Das gelb-orange Gebäude in der zweiten Reihe ist das Seniorenzentrum Brechtener Heide. Der Grünstreifen rechts trennt den zweiten vom dritten Bauabschnitt. © Schaper
Die Wittichstraße längs des Grävingholzwaldes rechts ist eine wichtige Erschließungsstraße für die Brechtener Heide. Füllt sich das Baugebiet weiter mit Bewohnern, dürfte sie weitaus stärker belastet sein als bisher. Unten im Bild ist die Einmündung zur Selma-Lagerlöff-Straße zu sehen, die in den dritten Bauabschnitt führt© Schaper
Wer von Brechten aus kommend die Wittichstraße weiter durchfährt und das Neubaugebiet Brechtener Heide rechts hinter sich lässt, den erwartet urplötzlich die ländliche Idylle Holthausens mit ihren Feldern und Pferdehöfen. Im Hintergrund ist auf diesem Bild das Ikea-Logistikzentrum in Mengede zu sehen.© Schaper
Felder (wie hier links) bilden das Ende des Baugebiets Brechtener Heide. Im Hintergrund ist das Band der A2 zu erkennen und dahinter der ursprüngliche Stadtteil Brechten - Brechten-Nord, um es genauer zu sagen. Ganz im Hintergrund erstreckt sich der Lüner Stadtteil Brambauer.© Schaper

Bei aller Freude über die Beliebtheit dieses Gebiets – vor allem bei jungen Familien – gibt es auch Kritik: Die Bewohner des ersten und zweiten Bauabschnitts, die dort teilweise bereits seit zehn Jahren wohnen, kritisieren, dass der Straßenendausbau immer noch nicht erfolgt ist. Zuerst hieß es, man müsse warten, bis wirklich alle Häuser gebaut sind, um durch die Bautätigkeit die neuen Straßen nicht wieder zu zerstören, nun sind es Bombenverdachtspunkte, die erst abgeklärt werden müssen.

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Die Politiker der Bezirksvertretung Eving fürchten eine Zunahme des Verkehrs - vor allem auf der Wittichstraße. Auch war lange nicht klar, in welchen Kindergarten die vielen zu erwartenden Kinder gehen sollen.

Nun entsteht im dritten Bauabschnitt ein weiterer Kindergarten - für die anderen beiden Abschnitte gibt es bereits eine (gemeinsame) Einrichtung.

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