Breite Unterstützung für Einrichtung eines Bücherschranks in Brackel

Literatur in Dortmund

Die Brackelerin Diana Göpfert hatte vorgeschlagen, aus einer alten Telefonzelle einen Bücherschrank zu machen. Daraus wird zwar nichts - aber gestorben ist die Idee keineswegs.

Brackel

, 28.08.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diana Göpfert setzt sich für einen Bücherschrank im Brackeler Zentrum ein

Diana Göpfert setzt sich für einen Bücherschrank im Brackeler Zentrum ein. © Andreas Schröter

Für den Umbau in einen öffentlichen Bücherschrank stehen im Moment keine Telefonhäuschen der Telekom in Brackel zur Verfügung.

Das ist das Ergebnis eines Treffens, an dem Mitglieder des Brackeler Gewerbevereins, SPD-Politiker und Anwohnerin Diana Göpfert teilnahmen. Letztere hatte vorgeschlagen, aus der zerstörten Telefonzelle am Brackeler Hellweg gegenüber der Bäckerei Beckmann einen Bücherschrank zu machen.

Suche nach geeignetem Standort

Daher suchen die Beteiligten jetzt nach einem geeigneten alternativen Standort sowie nach Finanzierungsmöglichkeiten. Bisher mangelte es vor allem an Freiwilligen, die dauerhaft die Betreuung der Ausstattung eines Bücherschranks und seine Pflege übernehmen wollten.

„Um so schöner“, so heißt es in einer Pressemitteilung der Beteiligten, „dass jetzt mit Frau Göpfert der Kopf für ein Team Freiwilliger gefunden ist, denn alleine ist diese Aufgabe nicht zu bewältigen.“ Es werden also auch noch Mitstreiter gesucht. Hierzu will man auf die in Brackel tätigen Literaturkreise zugehen.

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Gewerbevereinsvorsitzender Thomas Tan sagte die schnelle und unkomplizierte Mitarbeit Brackeler Handwerksbetriebe beim Bau des Bücherschranks zu. Weil in Corona-Zeiten die Ausleihe von Büchern nur unter strengen Hygienevorschriften möglich ist, werde es bis zur Umsetzung allerdings noch etwas dauern.

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