Mehr als 100.000 Briefwahlunterlagen sind schon im städtischen Wahlbüro eingegangen. © Oliver Volmerich
Bundestagswahl

Briefwahl in Dortmund: Bis wann muss ich die Stimmzettel zurückschicken?

Die Zahl der Briefwahl-Anträge zur Bundestagswahl hat in Dortmund eine neue Rekordhöhe erreicht. Die Stadt hat mit Blick auf die Auszählung aber einen wichtigen Hinweis.

Auf bis zu 200.000 Briefwähler bei 415.000 Wahlberechtigten zur Bundestagswahl am 26. September stellen sich die Wahlorganisatoren der Stadt Dortmund ein. Und man ist auch auf dem Weg dorthin: Bis zehn Tage vor dem Wahltermin wurden bislang 151.375 Briefwahlunterlagen ausgestellt, teilte die Stadt am Freitagmorgen (17.9.) mit.

Zum Vergleich: Zum gleichen Zeitpunkt vor der Bundestagswahl im Jahr 2017 waren es erst 91.009 Briefwahlanträge – ein Plus von 60.366. Bislang haben damit etwa 37 Prozent der in Dortmund Wahlberechtigten Briefwahl beantragt. Der deutliche Anstieg der Briefwahl hatte sich schon in den vergangenen Wochen abgezeichnet.

Vor dem Endspurt in der letzten Woche vor der Wahl hat die Stadt allerdings eine Sorge: Ausgefüllt, also mit den abgegebenen Stimmen zurückgesandt, wurden bislang nur 105.000 Briefwahlunterlagen, also etwa zwei Drittel der bisher versandten.

Deshalb appellieren die Wahlorganisatoren an alle, die Briefwahl beantragt haben, die Unterlagen mit dem Stimmzettel rechtzeitig an das städtische Wahlbüro zurückzuschicken oder sie dort abzugeben. „Der Versand ist kostenfrei über die Deutsche Post möglich“, teilt die Stadt mit.

Empfohlen wird, die Briefwahlunterlagen spätestens am Mittwoch (22.9.) an das Wahlbüro zu schicken. Bis zu diesem Tag sollte man spätestens auch seine Briefwahlunterlagen beantragt haben. Die Möglichkeit, Briefwahl online zu beantragen, wird dann abgeschaltet. Formell endet die Frist für Briefwahlanträge am Freitag vor der Wahl (24.9.). Das Briefwahlbüro am Königswall ist an diesem Tag bis 18 Uhr geöffnet.

Letzte Chance am Wahltag

Abgegeben werden können die Briefwahlunterlagen ansonsten bis zum Wahltag (26.9.) um 18 Uhr auch in den Hausbriefkästen am Stadthaus am Südwall 2-4 und am städtischen Wahlbüro, Königswall 25-27.

Am 26. September, dem eigentlichen Wahltag, sind die 386 Wahllokale in Dortmund dann von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Danach beginnt sowohl für die sogenannte Urnenwahl in den Wahllokalen als auch für die Briefwahl die Auszählung. Alle per Brief abgegebenen Stimmen werden wieder zentral in den Messehallen der Westfalenhallen ausgezählt.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich