Am 26. Mai wird ein neues Europaparlament gewählt. Die Wahlvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wer darf wählen? Wie kann ich Briefwahl beantragen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Dortmund

, 06.04.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

? Was wird am 26. Mai gewählt?

Bei der Europawahl werden die Abgeordneten des Europaparlaments gewählt. Insgesamt sind für Deutschland 96 Mandate über Listen der Parteien zu vergeben. Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme.

Wer steht zur Wahl?

Insgesamt 40 Parteien bzw. Listen werden auf dem Wahlzettel zur Europawahl stehen.

Wer ist wahlberechtigt?

Wahlberechtigt ist jeder EU-Bürger, der am 26. Mai mindestens 18 Jahre alt ist und seit mindestens drei Monaten in Deutschland oder einem anderen EU-Land lebt.

Bürger anderer EU-Länder haben die Wahl, ob sie ihre Stimme am aktuellen Wohnort oder - wenn möglich - in ihrem Herkunftsland abgeben. Wer schon bei der vergangenen Wahl seine Stimme hier abgegeben hat, wird automatisch wieder in das Wählerverzeichnis eingetragen und bekommt bis zum 5. Mai eine Wahlbenachrichtigung.

Wer als Bürger eines anderen EU-Landes erstmals seine Stimme zur Europawahl in Dortmund abgeben will, muss bis zum 5. Mai einen förmlichen Antrag auf Eintragung ins Wählerverzeichnis stellen.

Die Antragsformulare gibt es bei den städtischen Bürgerdiensten im Dienstleistungszentrum im Stadthaus am Südwall und in allen Bezirksverwaltungsstellen. Und sie können per E-Mail über wahlen@stadtdo.de angefordert werden.

Nähere Informationen und Infos gibt es auch über die Internetseite des Bundeswahlleiters.

Wann bekommt man seine Wahlbenachrichtigung?

Sie werden nach Mitteilung der Stadt voraussichtlich ab dem 18. April verschickt. Die meisten Wahlberechtigten werden sie wohl in der Woche nach Ostern bekommen.

Bis zum 5. Mai müssen die Wahlbenachrichtigungen zugestellt sein. Wer bis dahin keine bekommen hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, sollte sich bei der Stadt unter Tel. 0231/50-10931 melden.

Wie viele Wahllokale gibt es?

Stadtweit gibt es wie bei den letzten Wahlen 386 Wahllokalen. In welchem man seine Stimme abgeben kann, ist auf der Wahlbenachrichtigung angegeben. Die Karten sollte man ins Wahllokal mitbringen. Ersatzweise genügt der Personalausweis.


Was ist mit der Briefwahl?


Sie kann wieder mit den Wahlbenachrichtigungskarten, die in einem ausreichend frankierten Umschlag an die Stadt ausgefüllt zurückgeschickt werden, beantragt werden – oder per Internet.

Ein Briefwahllokal, in dem man seine Stimme vor dem 26. Mai abgeben kann, wird wieder im Rathaus eingerichtet – voraussichtlich ab dem 24. April, also dem Mittwoch nach Ostern. Ab diesem Tag kann der Briefwahlantrag auch online gestellt werden.

Ab wann ist Briefwahl möglich? - Alles zur Europawahl in Dortmund

Ein Briefwahl-Büro zur Europawahl wird es ab dem 24. April im Rathaus geben. © Stephan Schütze



Wer schon vor Versand der Wahlbenachrichtigen Briefwahl beantragen will, kann man ein Antragsformular auf der Wahl-Seite der Stadt im Internet ausfüllen. Es muss dann ausgedruckt, unterschrieben und per Post oder per Mail an die Stadt geschickt werden.

Die Möglichkeit zur Briefwahl endet am Freitag vor der Wahl, also am 24. Mai. Anträge sollte man aber wegen des nötigen Postversands spätestens bis zum 22. Mai stellen. Ab diesem Tag besteht auch nicht mehr die Möglichkeit, online Briefwahlanträge zu stellen.

Gibt es genug Wahlhelfer?

Das steht noch nicht fest. Insgesamt sind für die Besetzung der 386 Wahllokale und die Auszählung der Stimmen in den 110 Briefwahlbezirken etwa 4000 ehrenamtliche Wahlhelfer nötig.

Die Wahlorganisatoren bei den Bürgerdiensen freuen sich über freiwillige Meldungen. Auch hierzu gibt es Informationen bis hin zu einem Schulungsfilm und ein Online-Formular auf der städtischen Internet-Seite zur Wahl.

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