Bundestagswahl 2021

Briefwahlrekord zur Bundestagswahl? Erste Zahlen zeigen den Trend

Ein neuer Briefwahlrekord wird zur Bundestagswahl, die eigentlich am 26. September stattfindet, erwartet. Inzwischen gibt es erste Zahlen zu den gestellten Briefwahl-Anträgen in Dortmund.

In dieser Woche hatten die meisten Dortmunderinnen und Dortmunder ihre Einladung zur Bundestagswahl im Briefkasten. Und viele haben die Wahlbenachrichtigungen gleich wieder retour geschickt – um damit Briefwahlunterlagen zu beantragen.

Der Anteil der Briefwähler, das zeigen die Erfahrungen der letzten Wahlen, wird immer größer. Und der erste Zwischenstand bei den eingegangenen Briefwahl-Anträgen zur Bundestagswahl am 26. September bestätigt die Erwartung.

Nachfrage hat sich gegenüber 2017 stark vergrößert

Obwohl die Wahlbenachrichtigungen erst seit Dienstag (23.8.) versandt werden, gingen beim städtischen Wahlbüro bis zu diesem Freitag (27.8.) schon 1722 Anträge auf Briefwahl ein, berichtet Stadtsprecher Maximilian Löchter auf Anfrage.

Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2017 hatten wir nach der ersten Woche 635 ausgestellte Briefwahlunterlagen“, so Löchter. Für die städtischen Wahlorganisatoren ist das der Beleg, dass generell mit einer höheren Briefwahlbeteiligung zu rechnen ist. Experten gehen von einem Briefwahl-Anteil um die 30 Prozent aus.

Zeit bis 24. September

„Das ist zum einen der Situation geschuldet, dass einige Menschen den Gang ins Wahlbüro mit Blick auf die Corona-Situation vermeiden wollen“, stellt Maximilian Löchter fest. „Aber – und das sehen wir viel mehr als Argument: Die Briefwahl erfreut sich grundsätzlich immer größerer Beliebtheit.“

Noch bleibt für potenzielle Briefwähler reichlich Zeit, die Unterlagen zu beantragen. Dazu kam man entweder die Wahlbenachrichtigung mit dem ausgefüllten Briefwahlantrag an die Stadt zurückschicken. Die Wahlorganisatoren empfehlen allerdings den Online-Briefwahlantrag unter www.wahlen.dortmund.de zu nutzen.

Unterlagen können auch persönlich abgegeben werden

Die Briefwahlunterlagen können theoretisch bis zum 24. September um 18 Uhr, also den Freitag vor der Wahl, beantragt werden. Mit Blick auf den Rücklauf sollte man den Antrag allerdings bis spätestens 22. September gestellt haben.

Grundsätzlich kann man seine Briefwahl-Stimme auch im Briefwahlbüro im Kommunalen Wahlbüro am Königswall 25-27 abgeben – und zwar montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr.

Übrigens: Wer bis zum 5. September keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber meint, wahlberechtigt zu sein, sollte sich unter Tel. 0231/50-10931 melden.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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