Kontrolle bei der Ausreise

Bundespolizei stellt am Flughafen Reisende mit offenen Haftbefehlen

Gleich zwei Reisende mit offenen Haftbefehlen hat die Bundespolizei am Montag (17. Mai) bei Kontrollen am Flughafen entdeckt. Am Ende ging die Reise dann aber doch für beide weiter.
Die Bundespolizei wird unter anderem am Flughafen Dortmund deutlich verstärkt.
Die Bundespolizei wird unter anderem am Flughafen Dortmund deutlich verstärkt. © Kevin Kindel

Die Bundespolizei ist am Montag (17. Mai) bei Kontrollen im Dortmunder Flughafen gleich auf zwei Reisende gestoßen, die wegen offener Haftbefehle gesucht werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ein 69-jähriger Dortmunder wollte gegen 14 Uhr nach Skopje (Mazedonien) ausreisen. Den Beamten sei bei der Überprüfung der Personalien des Mannes aufgefallen, dass er vom Amtsgericht Olpe zu einer Freiheitsstrafe von 66 Tagen verurteilt worden wäre.

Straßenverkehrsgefährdung und Betäubungsmittel

Grund sei fahrlässige Straßenverkehrsgefährdung gewesen. Eine Haftstrafe konnte er nur abwenden, wenn er die Geldstrafe von 1.320 Euro zahlt – was der 69-Jährige auch tat. Dann durfte er ausreisen.

Sechs Stunden später wollte eine 21-Jährige Frau am Airport Dortmund nach Iasi (Rumänien) ausreisen. Die Bundespolizei habe bei der Kontrolle der Personalien festgestellt, dass ebenfalls ein offener Haftbefehl für die 21-Jährige vorliegt.

Wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden sie zu einer Freiheitsstrafe von 15 Tagen vom Amtsgericht Passau verurteilt. Die Frau zahlte ihre Geldstrafe von 450 Euro vor Ort, um die Haft zu umgehen. Auch sie durfte dann ihre Reise fortsetzen.

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