Auseinandersetzung

Bundespolizisten tragen 18-Jährigen aus dem Dortmunder Hauptbahnhof

Nachdem sich ein 18-Jähriger weigerte die S-Bahn zu verlassen, beleidigte er zuerst Bahnmitarbeiter, dann Bundespolizisten. Die Auseinandersetzung sorgte im Dortmunder Hauptbahnhof für Aufsehen.
Ein polizeibekannter Mann beleidigte Bundespolizisten als „Rassisten“. (Symbolbild) © Bandermann

Am frühen Sonntagmorgen (11.10.) weigerte sich ein 18-Jähriger die S-Bahn 1 zu verlassen. Der 18-jährige guineische Staatsangehörige nutzte gegen 4 Uhr die S 1. In dem Zug legte er seine Füße auf den Sitz, weshalb er durch Bahnmitarbeiter aufgefordert wurde, dies zu unterlassen, teilt die Bundespolizei mit.

Trotz mehrfacher Aufforderungen kam er diesen nicht nach. Der polizeibekannte Mann beleidigte die Bahnmitarbeiter und stieß einem 50-jährigen Bahnführer gegen die Brust, heißt es.

18-Jähriger beleidigte Bundespolizisten als „Rassisten“

Daraufhin wurde die Bundespolizei informiert. Im Dortmunder Hauptbahnhof sollte er aus dem Zug gebracht werden. Dagegen weigerte sich der 18-Jährige und beleidigte die Einsatzkräfte als „Motherfucker“. Danach wurde er aus dem Zug geführt.

Auf dem Bahnsteig ließ er sich mehrfach fallen und musste getragen werden. Lautstark beleidigte er die Bundespolizisten als „Rassisten“, woraufhin unbeteiligte Personen ihren Unmut gegen die Maßnahmen der Einsatzkräfte kundtaten.

In der Wache wurde bei dem in Bochum gemeldeten Mann ein Atemalkoholwert von 1,1 Promille festgestellt. Zudem konnte eine geringe Menge Marihuana bei ihm sichergestellt werden. Wie die Bundespolizei weiter mitteilt, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands eingeleitet.