BVB-Fanbetreuer: "Es gibt kein Fan-Problem!"

DORTMUND Das 133. Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund (1:1) sorgt nach der Festnahme von 122 BVB-Fans auch eine Woche nach dem Schlusspfiff noch immer für Diskussionen. Die BVB-Fanbetreuer Jens Volke und Sebastian Walleit im Gespräch.

von Von Constantin Blaß

, 27.02.2009, 12:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Fanbetreuer von Borussia Dortmund: Sebastian Walleit, Petra Stüker und Jens Volke.

Die Fanbetreuer von Borussia Dortmund: Sebastian Walleit, Petra Stüker und Jens Volke.

Wobei wir im Vergleich eine sehr geringe Quote haben.

Moment! Fakt ist, dass es 122 Festnahmen gegeben hat. Aber nicht alle haben mit Bierflaschen um sich geworfen und vor der Nordkurve Randale gemacht. Und ausschließlich Desperados können es auch nicht gewesen sein. W

Die Desperados haben nur 80 Mitglieder. Und ca. 30 habe ich im Stadion gesehen. Nach unseren Informationen haben rund 80 Fans gewaltsam eine Polizeisperre durchbrochen. Ungefähr 60 davon sind später Richtung Nordkurve gerannt.

Wir wollen nichts herunterspielen. Die Vorkommnisse muss man anprangern, und sie werden auch nicht toleriert.

Erstmal ist die Polizei am Zug. Es muss geklärt werden, wer was verbrochen hat. Das kann noch zwei, drei Wochen dauern.

Wir können behaupten, dass wir alles versucht haben. Es gab reichlich Gespräche zwischen beiden Vereinen und der Polizei. Wir haben mit vielen Fans und Fangruppen ernste Gespräche geführt. Aber es gibt eben immer Leute, die sich beim Derby nicht unter Kontrolle haben.

Das fragen sich auch die BVB-Fanbetreuer. Mehr dazu gibt's im

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