Cabaret Queue hat Nachfolger gefunden – und auch das Programm für 2020 steht

rnKultur in Hörde

Queue-Chef Georg Delfmann hat für die Gastronomie eine Nachfolge in Aussicht. Auch das Programm für 2020 ist soweit geplant. Für diese Events müssen sich Dortmunder schnell Karten sichern.

Hörde

, 21.12.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Sommer sorgte Georg Delfmann, Inhaber der Kleinkunstbühne Cabaret Queue und des Restaurants, in Hörde für Aufsehen: Er gibt die Leitung ab und sucht einen Nachfolger.

Abgeben, so betont er, wolle er nur den Gastronomie-Betrieb. „Das Programm auf der Queue-Bühne läuft weiter wie bisher“, betont Fred Ape, der gemeinsam mit Delfmann eine Veranstaltungsagentur betreibt, die für die Shows verantwortlich ist.

Gastronomie-Nachfolge in Aussicht

„Für die Gastronomie haben wir eine Nachfolgelösung in Aussicht“, sagt Georg Delfmann. „Unsere Köchin und ihr Mann wollen das Restaurant übernehmen.“ Aber noch sei nicht alles in „trockenen Tüchern“.

Darum soll der Name der zukünftigen Wirtin noch nicht genannt werden. Delfmann gehe davon aus, dass der Wechsel zum Sommer 2020 erfolgen wird. Bis dahin seien noch einige Formalitäten zu klären.

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Delfmanns Vision: Der Service soll ausgeweitet werden. „Zurzeit haben wir nur an fünf Tagen geöffnet und jetzt mit der Außengastronomie noch mehr Möglichkeiten“, führt Delfmann aus. „Da ist noch viel Potenzial, das gehoben werden kann.“

So soll die Gastronomie zukünftig auch sonntags geöffnet sein. Mittagstisch und Brunch könnten das Angebot ergänzen.

Die bewährte Kombination aus Essen und Programm wird fortgeführt. So wie das zum Beispiel bei diesem bekannten Programmpunkt der Fall ist: Unter dem Titel „Dinner Attacke“ werden mediterrane Speisen und lustige Show-Elemente in einem Event serviert.

Das Erfolgskonzept bleibt

„Das Erfolgskonzept von gutem mediterranem Essen und gutem, abwechslungsreichem Programm bleibt“, betont Fred Ape. „Unsere Planungen reichen schon bis zum 4. November 2021.“ Das Programm für das erste Halbjahr 2020 steht somit, es startet wie gewohnt früh.

Christoph Brüske eröffnet traditionell früh den Kabarett-Reigen im Cabaret Queue. Er tritt bereits am 4. Januar auf, präsentiert dann sein neues Programm.

Christoph Brüske eröffnet traditionell früh den Kabarett-Reigen im Cabaret Queue. Er tritt bereits am 4. Januar auf, präsentiert dann sein neues Programm. © Dietmar Bock

Bereits am 4. Januar (Samstag) eröffnet Christoph Brüske traditionell die Kabarett-Saison im Queue. Mit seinem neuen Programm „Willkommen in der Rettungsgasse“ wird er für die ersten Lacher im neuen Jahr sorgen.

Große Nachfrage nach Bekannten

Viele Lacher garantieren auch die bekannten Gesichter Heinz Gröning (17. Januar), Frank Lüdecke (25. Januar), Anka Zink (17. April) und HG. Butzko (5. Juni). Auch Daphne de Luxe (24. Januar), Herbert Knebel (29. Februar) und Bastian Bielendorfer (25. März) sind mit von der Partie. Doch für diese zuletzt genannten Veranstaltungen gibt‘s nur noch wenige Karten.

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Der aus dem WDR-Radio bekannte René Steinberg bietet neben seinem Solo-Programm am 2. Februar (Sonntag) mit dem aus dem WDR-Fernsehen bekannten Arzt Doc Esser ein neues Format an: Am 26. Juni (Freitag) gehen der Kabarettist und der Mediziner der Frage nach: „Was tut einem Menschen gut?“

Friedemann Weise ist einer der Comedians und Kabarettisten, die 2020 erstmals im Cabaret Queue auftreten werden. Er ist am 8. Februar zu Gast.

Friedemann Weise ist einer der Comedians und Kabarettisten, die 2020 erstmals im Cabaret Queue auftreten werden. Er ist am 8. Februar zu Gast. © Veranstalter

Erstmals an der Hermannstraße zu Gast sind die „Physikanten“ (18. Januar) mit ihrer Mischung aus verblüffenden Effekten und irrer Comedy, Archie Clapp (31. Januar) mit „Scheiße Schatz, die Kinder kommen nach Dir“, Friedemann Weise (8. Februar) mit „Bingo“, David Werker (7. März) mit „Plötzlich seriös?!“ und Stefan Danziger (15. Mai) mit neuem Programm.

WASH-Tag für guten Zweck

Premiere feiert am 23. Mai (Samstag) auch der „WASH-Tag“ mit dem Untertitel „Wasser – Sanitär – Hygiene“. Dieser Abend wird zu Gunsten der Neven-Subotic-Stiftung veranstaltet und soll mindestens 2020 Euro für einen Brunnen mit sauberem Trinkwasser in Nord-Äthiopien einspielen.

Jens Wieprecht von der Apotheke Phoenixsee hat dafür gesorgt, dass am „WASH-Tag“ Jens Nussbaum mit seinem „MitSingDing“ und DJ Rainer für Unterhaltung sorgen. Fred Ape informiert über die Stiftung und das konkrete Projekt. Er wird zudem für die gute Sache BVB-Devotionalien versteigern. So sorgt das Queue weiter für Aufsehen.

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