Brackeler Bildungszentrum ist umgezogen und hat einen neuen Namen

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Nach dem Corona-Lockdown macht das CCDo-Bildungszentrum unter neuem Namen und an einem anderen Ort weiter. An dem neuen Standort gibt es viele Vorteile – und einen kleinen Nachteil.

Wambel

, 10.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aus dem CCDo-Bildungszentrum ist die „Tremonia-Akademie“ geworden. Und die hat ihren Sitz nicht mehr am Brackeler Hellweg 124, sondern an der Straße Tecklenborn 34 in Wambel.

„Die preislichen Vorstellungen für einen neuen Mietvertrag am Brackeler Hellweg klafften zu weit auseinander“, sagt Geschäftsführer Benjamin Bialetzki. „Deswegen waren wir bereits seit Januar auf der Suche nach einer neuen Bleibe.“

Im Gebäude Tecklenborn 34, in dem früher einmal die Firma Thyssen-Krupp-Aufzüge untergebracht war, wurden er und sein Kollege Jens Schwichtenberg fündig. „Wir hatten uns diese Räume schon vor einigen Jahren mal angesehen“, sagt Bialetzki, „damals schienen sie uns aber noch etwas weit ab vom Schuss zu sein.“

Benjamin Bialetzki und Jens Schwichtenberg (v.l.) leiten die Tremonia-Akademie, die früher das CCDo-Bildungszentrum war.

Benjamin Bialetzki und Jens Schwichtenberg (v.l.) leiten die Tremonia-Akademie, die früher das CCDo-Bildungszentrum war. © Andreas Schröter

  • Zum Angebot der Tremonia-Akademie gehören unter anderem IHK-Fortbildungskurse sowie Technik- und Computerkurse für Erwachsene, Senioren und Kinder.
  • Auch Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche bietet die Einrichtung an.
  • Infos online unter: www.tremonia-akademie.de

Dieser Nachteil gilt natürlich auch noch heute, doch die Vorteile überwiegen. In Wambel hat die Einrichtung mehr Platz als bisher und die hellen und freundlichen Räume sind für Schulungszwecke ideal geschnitten. Es gibt nicht nur einen zusätzlichen Schulungsraum, sondern auch einen größeren Raum, in dem die Tremonia-Akademie künftig Bewegungsangebote anbieten will: HipHop vielleicht oder auch Sport für Ältere.

Auch soll es – vermutlich aber erst im kommenden Jahr – eine Kinder- und Jugendwerkstatt geben, in der es eine fest installierte Werkbank und jede Menge Werkzeug geben soll. Das sei aber auch eine finanzielle Frage, so Bialetzki.

Zu den Neuerungen, die bereits umgesetzt sind, gehören moderne LED-Lampen und eine Klimaanlage. Bialetzki: „Wir haben uns im Sommer bei 30 Grad manchmal selbst gefragt, ob wir jetzt an einem Kurs teilnehmen würden, wenn wir einen gebucht hätten. Und die Antwort lautete oft Nein.“

Die Schulungsräume heißen wie ehemalige Dortmunder Zechen. Dazu gibt es kleine Hinweisschilder mit Informationen über diese Bergwerke.

Die Schulungsräume heißen wie ehemalige Dortmunder Zechen. Dazu gibt es kleine Hinweisschilder mit Informationen über diese Bergwerke. © Andreas Schröter

Nach Umzug zum 1. Juni und Corona-Lockdown ist der Unterricht in der Tremonia-Akademie unter Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln wieder angelaufen – zum Beispiel ein Deutschkurs für Migrantinnen. Viele Kurse werden geteilt, so Bialetzki, sodass ein Teil etwa mittwochs, der andere donnerstags vorbeikommt.

Großes Hinweisschild fehlt noch

Für die Akademie sei das natürlich schwierig, weil bei gleichbleibender Schülerzahl mehr Kursleiter eingestellt werden müssten, die auch höhere Kosten verursachen. Finanziell über die Runden gekommen sei die Einrichtung vor allem dank eines Zuschusses der Stiftung „Help your Hometown“, die BVB-Kapitän Marco Reus ins Leben gerufen hat.

Was jetzt noch fehlt, ist ein vernünftiges Hinweisschild auf die Tremonia-Akademie, damit die Kursteilnehmer die Einrichtung in Wambel auch finden. Dafür steht noch eine Genehmigung der Stadt Dortmund aus.

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