CDU stellt Koalition nicht in Frage

Trotz Roesner-Kritik

DORTMUND Auch nach seiner Entschuldigung hält die Kritik an Bezirksbürgermeister Friedrich Roesner (Grüne) und seiner Pauschalkritik an der Katholischen Kirche an. Der Ev. Arbeitskreis (EAK) der CDU kritisierte Roesners Aussagen als „ungeheuerlich“.

von Von Tobias Großekemper und Oliver Volmerich

, 10.03.2010, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Äußerte sich kritisch: Friedrich A. Roesner.

Äußerte sich kritisch: Friedrich A. Roesner.

„Wenn Herr Roesner gelernt hat, keinem Christen zu vertrauen, wieso arbeitet er dann in einer Koalition mit der CDU zusammen?“, so André Buchloh, Kreisvorsitzender des EAK. Roesner solle zur Neutralität zurückkehren oder seine Konsequenzen ziehen. Ähnlich äußert sich die SPD-Stadtbezirksvorsitzende der Innenstadt-Nord, Dr. Marita Hetmeier: „Die CDU sollte sich in Bezirk und Stadt überlegen, ob die Grünen für eine christliche Partei der richtige Koalitionspartner sind“.

Die CDU in der Bezirksvertretung Innenstadt-West betrachtet die Auseinandersetzung dagegen gelassen. Seine Fraktion werde heute mit Roesner sprechen, erklärte CDU-Sprecher Jörg Tigges. Die Zusammenarbeit mit den Grünen in der Bezirksvertretung sieht er nicht in Frage gestellt. „Die Koalition besteht aus zehn Leuten, die hervorragend zusammenarbeiten“, betont Tigges.  

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