Bundesweites Ranking: Große Unterschiede zwischen Dortmunds Hochschulen

Anerkannter Vergleich

Im Zuge des bundesweiten CHE-Hochulrankings haben Studierende und Professoren die eigene Hochschule bewertet. In Dortmund offenbart der Vergleich zum Teil deutliche Unterschiede.

Dortmund

, 08.05.2020, 11:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wie hat die TU Dortmund im CHE-Ranking abgeschnitten?

Die TU Dortmund erreichte beim Hochschulranking in den meisten Kategorien einen Mittelfeldplatz. © Dieter Menne Dortmund

Die Suche nach dem richtigen Studienort kann für angehende Studenten durchaus aufreibend sein. Eine erste Möglichkeit der Orientierung bietet da das bundesweite Hochschulranking des „Centrums für Hochschulentwicklung“ (CHE). Das neueste Ergebnis: Die Dortmunder Hochschulen zählen in den jetzt bewerteten Studiengängen zum bundesweiten Mittelfeld.

Das CHE-Ranking gilt allgemein als detailliertester Hochschulvergleich. Bewertet werden unter anderem Komponenten der Lehre, der Forschung und der Infrastruktur.

Zur Sache

Das CHE-Hochschulranking

  • Für das CHE-Hochschulranking werden deutschlandweit knapp 120.000 Studierende und 3000 Professoren von über 300 Universitäten und Fachhochschulen zu unterschiedlichen Bereichen des Hochschullebens befragt. Dabei steht nicht die jeweilige Gesamtsituation im Fokus, sondern einzelne Fächer und detaillierte Schlüsselaspekte.
  • In jedem Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. Das Ziel ist es, Studienanfänger einen vergleichenden Überblick über die unterschiedlichen Universitäten zu ermöglichen.

Durchwachsenes Zwischenzeugnis für TU Dortmund

Für die TU Dortmund gibt es ein durchwachsenes Zwischenzeugnis. So findet sich die Universität im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen lediglich in der Kategorie „Unterstützung am Studienanfang“ in der Spitzengruppe wieder.

Während man unter anderem in den Bereichen „Betreuung durch Lehrende“, „Lehrangebot“ und „Unterstützung für Auslandsstudium“ noch im Mittelfeld rangiert, gehört man bei der „Studienorganisation“ und der „allgemeinen Studiensituation“ sogar zur Schlussgruppe.

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wurde von den Befragten ähnlich schlecht bewertet. So scheinen hier lediglich die Komponenten „Unterstützung am Studienanfang“ und „Promotionen pro Professor“ zu überzeugen.

Von den Studierenden als mittelmäßig wahrgenommen werden hingegen beispielsweise die Faktoren „Unterstützung im Studium“, „Prüfungen“ und die räumliche Ausstattung. Schlechte Benotungen hagelte es für den „Wissenschaftsbezug“ und die „Angebote zur Berufsorientierung“.

FH-Dortmund: Bestnoten für Wirtschaftsinformatik

Ein neues Zeugnis gibt es auch für die FH Dortmund. Hier wurden die Studiengänge BWL und Wirtschaftsinformatik neu beurteilt. Das Ergebnis für das Fach BWL: in allen erfassten Faktoren durchgängiges Mittelfeld. Dazu zählen unter anderem die „Unterstützung am Studienanfang“, die „Internationale Ausrichtung“ und der „Kontakt zur Berufspraxis“.

Deutlich weiter auseinander gehen die Meinungen indes im Studiengang Wirtschaftsinformatik. Hier sammelte die FH vor allem bei der „Unterstützung zum Studienanfang“ und dem „Kontakt zur Berufspraxis im Bachelor“ Bestnoten.

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Steigerungspotential besteht laut Hochschulranking hingegen unter anderem bei den „Abschlüssen in angemessener Zeit“ und der „Internationalen Ausrichtung“. Hier reichte es nur für die Schlussgruppe.

ISM schafft es teilweise in die Spitzengruppe

Ein insgesamt positiveres Ergebnis gibt es für die International School of Managment (ISM). In den BWL-Studiengängen und den Fächern mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie findet sich die Hochschule in den Bereichen „Unterstützung am Studienanfang“, „Kontakt zur Berufspraxis“ und „Internationale Ausrichtung im Master“ sogar in der Spitzengruppe wieder.

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