Chormusical in der Westfalenhalle: Zwei Dortmunderinnen waren bei der Uraufführung dabei

rnEvangelischer Kirchentag

Ein Chormusical erinnert am Donnerstagabend in der Westfalenhalle an das Leben von Martin Luther King. Zwei Dortmunderinnen sangen schon bei der Uraufführung im vielstimmigen Chor mit.

Dortmund

, 20.06.2019 / Lesedauer: 2 min

„I have a dream“ – Ein Traum verändert die Welt. Ein Chormusical der Stiftung Creative Kirche erinnert an das Leben des amerikanischen Pastors und Bürgerrechtlers Martin Luther King. 1968 wurde er ermordet. Nach der Uraufführung in der Essener Grugahalle im Februar, setzt es am Donnerstag (20. Juni) um 20 Uhr einen kulturellen Akzent im Kirchentags-Kulturprogramm.

Bei der Ur- wie auch der Kirchentagsaufführung singen die Dortmunderinnen Nadia Kadereit und Eva Oni im 2000-stimmigen Projektchor mit. „Mich fasziniert es, mit so vielen Menschen zusammen zu singen“, sagt Oni gegenüber dieser Redaktion.

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Professionelle Darsteller und Musiker erzählen die Geschichte von Martin Luther King. Der „Star“ der Aufführung“ ist zweifelsohne der vielstimmige Chor – wie auch bei vorangegangen Produktionen der „Creativen Kirche“: „Die zehn Gebote“ und „Martin Luther“.

Nur fünf Proben hatte der Projektchor vor Generalprobe und Aufführung in der Westfalenhalle. Eine Herausforderung, auch für Menschen, die gerne in einer Chor-Gemeinschaft singen. Neben dem Erlebnis steht der Inhalt des Musicals. „Mich berührt, die Botschaft von Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung in die Welt zu tragen“, sagt Oni.

Nach der Uraufführung in Essen nun Dortmund. Eva Oni: „Da bin ich noch mal ganz anders berührt, weil es meine Heimat ist.“

Eintritt und Karten

Die Aufführung des Chormusicals „Martin Luther King“ beginnt um 20 Uhr in der Westfalenhalle. Einlass ist gegen 18 Uhr. Eintritt haben alle Kirchentagsteilnehmer mit Dauer-, Tages- oder Abendkarten. Abendkarten zum Preis von 16 Euro gibt es an den „K-I-T-S“-Ständen des Kirchentags, etwa vor dem Fußballmuseum am Hauptbahnhof oder an den Westfalenhallen. Feste Plätze oder eine Platzgarantie gibt es in der Westfalenhalle allerdings nicht. Es gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
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