"Cirque du Soleil" feiert am Mittwoch Premiere

Akrobatik-Show "Varekai"

Fließende Bewegungen, glitzernde Kostüme und Liebe in schwindelerregenden Höhen: Das ist der "Cirque du Soleil". Der Zirkus mit Tanz und Akrobatik kommt mit der Show "Varekai" nach Dortmund, in der skurrile Gestalten die Hauptrolle spielen. Die Premiere ist Mittwochabend.

DORTMUND

, 29.10.2015, 13:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Cirque du Soleil" feiert am Mittwoch Premiere

Für Fernando Miro (l.) ging mit seinem Varekai-Engagement ein Traum in Erfüllung.

Der "Cirque du Soleil" kommt aus Kanada, tauscht weißes Heimat-Zelt gegen Westfalenhalle. 330 Stangen werden hier auf der Bühne installiert - das Markenzeichen der Show "Varekai" und das Abbild eines Zauberwalds. 87 dieser Stangen können die Artisten erklettern, sich an ihnen drehen, festhalten, hinab rutschen.

Mystische, rätselhafte Figuren

Wie immer bei den Kanadiern sind die artistischen Einlagen in eine Geschichte eingebettet, in der skurrile Gestalten die Hauptrolle spielen. Hauptperson ist der junge Ikarus, der wie aus dem Nichts auf die Bühne fällt und im Laufe der zweistündigen Show allerlei mystischen, komischen und vor allem rätselhaften Figuren begegnet.

14 artistische Einlagen bietet das Programm, Höhepunkt sind sicher die russischen Schaukeln, von denen aus sich die Künstler zu menschlichen Pyramiden aufschwingen oder in eigens gespannten Tüchern landen. Die Akrobaten sind meist Sportler, die mit viel Training zu Schauspielern werden. 

Fernando Miro ist Puerto Ricaner und in die Figur des Ikarus geschlüpft, den er bislang nur aus dem Fernsehen kannte: "Ich habe zu Hause 'Varekai' im Fernsehen geschaut und wusste sofort eines: Ich will mal den Ikarus spielen", sagt Miro.

Die Handschrift des Gründers

Seit 2008 ist Varekai Bestandteil des kanadischen Zirkus-Portfolios, das inzwischen immerhin 18 Shows aufweist. Show-Leiter Michael Smiths Job ist es, im schnelllebigen Zirkusgeschäft dafür zu sorgen, dass die Nummern auch nach sieben Jahren nicht angestaubt wirken. Bislang gelingt ihm das.

Andere Unternehmen haben möglicherweise die spektakuläreren Stunts und die zirzensischen Innovationen im Programm. Daran fehlt es Varekai. Und die Comedy-Einlagen sind ausbaubar. Doch die Fans kommen überwiegend wegen der ganz speziellen Inszenierungen, die alle die Handschrift von Cirque-Gründer Guy Laliberté tragen. Und die ist in dieser Show besonders deutlich erkennbar.

Der "" ist vom 11. bis 15. November (Mittwoch bis Sonntag) in der Westfalenhalle 1 zu sehen.
Tickets für 57,78 bis 97,15 Euro auf .

 

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