Coa-Eröffnung am Friedensplatz verzögert sich

Asiatisches Restaurant

Die Straßenküche Hongkongs zieht bald an den Friedensplatz: Neben der Pizza-Kette "L'Osteria" entsteht derzeit ein Asia-Restaurant der Kette "Coa" aus Frankfurt. Es komplettiert damit die neue kleine Gastro-Meile in der City. Die Eröffnung, ursprünglich für den 10. August geplant, verzögert sich jedoch etwas.

DORTMUND

, 07.08.2017, 16:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Friedensplatz 7/8: Dort, wo früher der Paritätische Verband mit der Kontaktstelle für Selbsthilfe residierte, zieht Coa ein. Noch werkeln kräftig die Handwerker.

Friedensplatz 7/8: Dort, wo früher der Paritätische Verband mit der Kontaktstelle für Selbsthilfe residierte, zieht Coa ein. Noch werkeln kräftig die Handwerker.

Noch überschlagen sich die Handwerker, aber am 31. August soll alles schön sein: Dann eröffnet das asiatische Restaurant „Coa“ am Friedensplatz 7/8.

Die Gastronomie-Kette mit Sitz in Frankfurt betreibt mit ihrem Dortmunder Ableger schon 16 Restaurants in ganz Deutschland, allein fünf in Frankfurt, aber auch ein Lokal in der tschechischen Hauptstadt Prag. Coa expandiert stark, die nächsten vier Restaurants, darunter in Köln und Düsseldorf, werden 2018 eröffnet.

Kleine, neue Gastro-Meile am Friedensplatz

Mit der Entscheidung für Coa zog Ernst Claußmeyer, Geschäftsführer von Olympia-Immobilien und Vermieter am Friedensplatz, einen Schlussstrich unter gleich drei Bewerber für den Standort vis à vis von Rat- und Stadthaus. Für Claußmeyer erfüllt sich mit der Neuansiedlung in Nachbarschaft zur L‘Osteria die Vorstellung von einer kleinen, neuen Gastro-Meile mitten in der City. Schließlich liegen fast in Sichtweite weitere Restaurants, Bistros und Kneipen im Rathaus, in der Berswordthalle und in der Balkenstraße.

Auf der Speisekarte von Coa, stark inspiriert durch die Straßenküchen Hongkongs, findet sich ab dem 31. August so angesagtes Asia-Food wie Dim Sum, Suppen, Salate, authentische Gerichte aus der Länderküche, Thai-Curries, taiwanesische Baos, Wok-Gerichte, Desserts, und alles wird auf Wunsch auch zum Mitnehmen verpackt.

Coa setzt auf unkompliziertes Ambiente

Vermieter Ernst Claußmeyer, der sich gründlich umsah in mehreren Coa-Niederlassungen, war auch vom Design der Läden schwer beeindruckt, wie er mehrfach diese Redaktion wissen ließ. Wer sich die Fotos bestehender Restaurants auf der Internetseite von Coa ansieht oder zum Beispiel das Lokal in Essen kennt, bemerkt schnell, dass in dieser System-Gastro-Kette nicht eine Adresse der anderen gleicht.

Das neue Raumkonzept sei reduziert und kommunikativ, lässt der Gründer von Coa, Alexander von Bienenstamm, wissen. Unkompliziertes Ambiente sei eines der Markenzeichen von Coa. 2005 hatte er das erste Restaurant in Frankfurt eröffnet.

Gründer verbrachten ihre Kindheit in Hongkong

Alexander von Bienenstamm und sein Bruder Constantin verbrachten ihre Kindheit und Jugend in Hongkong, kamen 1985 nach Deutschland und stellten hier schnell fest, dass die asiatische Gastronomie wenig mit der Küche Hongkongs zu tun hat. Getrieben von dem Wunsch, dies zu ändern, wurde Coa erfunden.

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