Corona-Ausbruch nach Busreise: Fast ganze Gruppe soll infiziert sein

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Zu einem großen Corona-Ausbruch ist es in Dortmund jetzt bei einer Reise gekommen, an der zumeist ältere Menschen teilnahmen. Eine Frau liegt immer noch im Krankenhaus.

Brechten, Mengede, Nette, Bodelschwingh

, 03.11.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

In einer Reisegruppe des katholischen Pastoralverbundes Dortmund Nord-West mit vielen Teilnehmern aus Brechten, Mengede, Nette und Bodelschwingh ist es Mitte Oktober zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Dem Vernehmen nach haben sich von den 36 meist älteren Teilnehmern 31 infiziert – eine Frau davon so schwer, dass sie immer noch im Krankenhaus behandelt werden muss.

Pfarrer Hubert Werning (53) bestätigte den Vorfall, ohne auf Details eingehen zu wollen. Auch wisse er nicht die genaue Zahl der Infizierten. Die Gruppe besuchte vom 11. bis 17. Oktober den Bayrischen Wald und besichtigte unter anderem die Städte Passau und Regensburg. Bei welcher Gelegenheit es genau zur Infektion gekommen sei, konnte Werning nicht sagen. Allerdings saßen alle Teilnehmer gemeinsam im Bus.

Anfang Oktober sei das Infektionsgeschehen noch nicht so groß gewesen, so Werning, deswegen habe man sich entschlossen, die Reise stattfinden zu lassen. Selbstverständlich seien alle künftigen Reisen auf Eis gelegt.

Pfarrer Hubert Werning bestätigte einen größeren Corona-Ausbruch bei einer Reise des Pastoralverbundes Dortmund Nord-West in den Bayrischen Wald

Pfarrer Hubert Werning bestätigte einen größeren Corona-Ausbruch bei einer Reise des Pastoralverbundes Dortmund Nord-West in den Bayrischen Wald. © Uwe von Schirp

Bis auf die Teilnehmerin, die noch im Krankenhaus liege, hätten sich mittlerweile alle Infizierten wieder erholt. Auch er selbst sei positiv getestet worden, habe aber überhaupt keine Symptome gespürt.

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Zum Pastoralverbund Dortmund Nord-West gehören die katholischen Gemeinden in Bodelschwingh, Mengede und Nette. Ab dem kommenden Jahr kommt der Pastoralverbund Eving-Brechten hinzu.

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