Corona-Hochzeiten ohne Gäste: Standesamt nennt überraschende Zahlen

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Der Hochzeits-Frühsommer ist wegen des Coronavirus anders verlaufen als in normalen Jahren: Monatelang durften keine großen Feiern stattfinden. Die Zahlen des Standesamtes kommen da unerwartet.

Dortmund

, 27.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Monatelang durften in Dortmund keinerlei große Feiern stattfinden. Und das ausgerechnet im Frühsommer mit traditionell zahlreichen Schul-Abschlussfeiern und Hochzeitsterminen.

Erst als die erste große Corona-Welle abgeebbt war, wurden Feste aus „herausragendem Anlass“ wieder mit mehr Gästen erlaubt. Doch auch wenn die großen Feiern verschoben wurden, haben sich viele Dortmunder im kleinen Kreis das Ja-Wort gegeben.

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In den beliebten Hochzeits-Monaten April, Mai und Juni haben 561 Dortmunder Paare trotz Pandemie-Regeln geheiratet, wie die Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilt. Im Vorjahr gab es im selben Zeitraum 716 Eheschließungen.

Nachdem Trauungen eine zeitlang nur mit dem Brautpaar und dem Standesbeamten möglich waren, waren ab dem 12. Mai wieder zehn Personen insgesamt zugelassen. Ab dem 20. Mai durften dann etwaige Kinder eines Brautpaares mit, ohne in diese Zahl eingerechnet zu werden.

176 Paare haben ganz ohne Gäste geheiratet

Seit dem 15. Juli sind nun neben Brautpaar und Trauzeugen weitere 20 Personen bei der standesamtlichen Trauung erlaubt. „Vor diesem Hintergrund ist es schon bemerkenswert, wie viele Paare trotz der ‚Zwei-Personen-plus-Standesbeamten-Regel‘ geheiratet haben“, sagt Christian Schön, Sprecher der Stadtverwaltung. Von Anfang April bis zum 11. Mai waren das immerhin 176 Paare.

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