Impfaktion in der Nordstadt: Lief es an Tag zwei besser?

Corona-Schutz

Wie lief es an Tag zwei der Sonder-Impfaktion in der Nordstadt? War die Nachfrage größer, da ja alle Bürger kommen konnten? Am Montag legte die Stadt Dortmund die Bilanz vor.

Dortmund

, 19.07.2021, 19:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine Dosis. Er wurde bei der Impfaktion in der Dortmunder Nordstadt verimpft.

Beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine Dosis. Er wurde bei der Impfaktion in der Dortmunder Nordstadt verimpft. © dpa

Insgesamt 1500 Impfdosen standen bereit für beide Tage. Im Sozialen Zentrum an der Westhoffstraße hatte die Stadt Dortmund eine weitere Sonder-Aktion gestartet. Eigentlich hätten nur die Bewohner einiger Nordstadt-Bereiche kommen dürfen.

Doch am Ende des Samstags stand fest: Man werde die Aktion für alle öffnen. Was wiederum an der mauen Resonanz lag. 415 Menschen seien an Tag eins vorbeigekommen, bilanzierte die Stadt. Dabei hatte man groß geworben – nicht nur über die klassischen Medien, den eigenen Internet-Auftritt und die sozialen Netzwerke.

Werbung mit Flyern und Lautsprechern

„Im Vorfeld wurden die Haushalte in der Dortmunder Nordstadt mit Flyern über die Aktion informiert“, teilt die Stadtverwaltung mit. Zudem sei die Aktion begleitet worden „durch aufsuchende Arbeit sowie durch Informationen durch Lautsprecherdurchsagen“.

Dennoch: Am Sonntag wurde noch weniger verimpft als am Samstag. 400 Dosen seien es gewesen, heißt es von der Stadt. In den Spritzen war das Vakzin Janssen von Johnson & Johnson, bei dem ja für einen Schutz keine Zweitimpfung notwendig ist.

Dennoch: „Die Stadt Dortmund freut sich über den Zuspruch, weil dieses dezentrale Angebot diejenigen erreicht hat, die aus verschiedenen Gründen den Weg ins Impfzentrum oder zu den Ärzten bislang nicht gefunden haben.“

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