Corona-Inzidenz sinkt in Dortmund wohl unter 190 – aber 5 neue Todesfälle

Tägliche Fallzahlen

Das Corona-Update von Dienstag bietet Licht und Schatten. Die Inzidenz wird wohl ein gutes Stück sinken, aber die Stadt meldet unter anderem einige neue Todesfälle. Zudem bleiben zwei Kita-Gruppen vorerst geschlossen.

Dortmund

, 04.05.2021, 17:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Stadt Dortmund vermeldet, dass am Dienstag (4. Mai) 185 positive Testergebnisse auf das Coronavirus hinzugekommen sind. Von den Neuinfizierten lassen sich 47 Personen 21 Familien zuordnen.

Das hat zur Folge, dass die 7-Tage-Inzidenz voraussichtlich auf einen Wert unter 190 sinken wird, denn am Dienstag vor 7 Tagen wurden mit 258 deutlich mehr Neuinfektionen gemeldet. Auf Basis der Zahlen von Dienstag hat die Stadtverwaltung mit der RKI-Methodik einen Inzidenzwert von 185,5 berechnet.

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Der offizielle und verbindliche Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist ab Mitternacht abrufbar - leichte Abweichungen sind möglich. 185,5 wäre der niedrigste Wert seit dem 15. April. Ausschlaggebend für eventuelle neue Lockerungen wäre der Wert 165.

5 Todesfälle an einem Tag gemeldet

Neben der guten Nachricht, dass die Inzidenz, die am Dienstag offiziell noch bei 196,5 liegt, wohl ein gutes Stück sinken wird, gibt es allerdings auch schlechte Nachrichten. Insgesamt fünf neue Corona-Todesfälle vermeldet die Stadt an diesem Tag. Zum Teil handelt es sich um Nachmeldungen.

Damit wächst die Statistik der Todesfälle an zwei Meldetagen rapide um 11. Denn bereits am Vortag wurden 6 Todesfälle auf einmal bekannt, unter denen sich auch Nachmeldungen befanden. Unter anderem gab es hier einen traurigen Rekord, den jüngsten Corona-Todesfall in Dortmund mit 34 Jahren.

In Dortmund starben bislang 246 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 115 mit dem Virus infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

  • Am Dienstag meldet die Stadt, dass die Covid-19-Infektion bei den neuen Meldungen dreimal die ursächliche Todesursache war: gestorben sind am 1. Mai eine 59-Jährige, am 3. Mai ein 48-Jähriger und am Dienstag ein 66-Jähriger.

  • In den zwei weiteren Fällen war die Covid-19-Infektion demnach nicht ursächlich: am 29. April starb ein 71-Jähriger sowie am Dienstag eine 85-Jährige.

Zwei Kindergarten-Gruppen geschlossen

Zudem meldet die Stadtverwaltung in ihrem Corona-Update von Dienstag, dass aufgrund von Corona-Infektionen zwei Kindergarten-Gruppen vorerst geschlossen bleiben.

Dabei handelt es sich um eine Betreuungsgruppe im Familienzentrum RuFa e.V. in Eving und eine in dem Katholischen Kindergarten St. Martin in der Gartenstadt. Dort hat sich jeweils ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert.

Jetzt über 4000 nachgewiesene Mutationsfälle in Dortmund

Eine Schallmauer wurde bei den nachgewiesenen Infektionen mit Corona-Varianten durchbrochen - insgesamt sind jetzt über 4000 Fälle in Dortmund nachgewiesen.

Insgesamt sind es 4064, davon 4052 mit britischer Variante (B.1.1.7), neun Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351) und drei Fälle mit brasilianischer Variante (B.1.1.28.1 - P.1). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

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Zurzeit werden in Dortmund 148 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 43 intensivmedizinisch, davon wiederum 28 mit Beatmung.

Zurzeit befinden sich 3677 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 25.825 positive Tests vor. 23.195 Menschen gelten nach Schätzungen der Stadt als genesen. Aktuell sind demnach 2269 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

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