Corona-Inzidenzwert steigt auch am Sonntag weiter in Dortmund

Coronavirus

Die Stadt Dortmund hat am Sonntag 21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet. Ein Dortmunder Kindergarten könnte auf Empfehlung des Gesundheitsamtes am Montag geschlossen bleiben.

Dortmund

, 11.10.2020, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem es am Samstag 46 und am Freitag 53 gemeldete Neuinfektionen gegeben hatte, meldet die Stadt Dortmund am Sonntag (11. Oktober) 21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Damit steigt auch am Sonntag die 7-Tage-Inzidenz in Dortmund weiter und liegt aktuell bei 36,2. Seit Samstag liegt dieser Messwert erstmalig über der kritischen Grenze von 35. Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW dürfen deshalb an besonderen privaten Festen wie Hochzeitsfeiern nur noch maximal 50 Personen teilnehmen.

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Diese Deckelung von privaten Feiern ist bislang die einzige bekannte Maßnahme. Stadtsprecherin Anke Widow kündigte am Sonntag an, dass zu Wochenbeginn darüber beraten werde, ob weitere Maßnahmen nötig werden.

Fall in Kindergarten

Von den 21 positiven Testergebnissen am Sonntag stammen acht aus vier familiären Zusammenhängen, fünf von Reiserückkehrenden, teilt die Stadt mit. Weitere sieben Fälle sind einzelnen, voneinander unabhängigen, Personen zuzuordnen.

Im katholischen Kindergarten St. Barbara in der westlichen Innenstadt (Teutoburger Straße 16) ist unterdessen ein bestätigter Corona-Fall aufgetreten, teilt die Stadt weiter mit. Deshalb habe das Gesundheitsamt empfohlen, die Einrichtung am Montag zunächst geschlossen zu halten.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2386 positive Tests vor. 1984 Menschen haben die Erkrankung nach Schätzungen der Stadt bereits überstanden und gelten als genesen. Demnach sind in Dortmund derzeit 381 Menschen infiziert.

Am Sonntag werden in Dortmund 23 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter drei intensivmedizinisch (ohne Beatmung).

In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen

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