Corona lässt Senioren weiter einsam zurück - Begegnungsstätten noch zu

Corona in Dortmund

Es sollte ein Pressegespräch geben, das den Senioren in Aplerbeck Hoffnung geben sollte. Doch das Gegenteil ist der Fall - und dennoch gibt es bei der Awo auch gute Nachrichten.

Aplerbeck

, 24.06.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ewald Schumacher (Awo), Jeanette Miksch (Sparkasse) und Wibke Danckert (Awo), hoffen, dass von dem neuen Beamer auch bald Senioren profitieren können.

Ewald Schumacher (Awo), Jeanette Miksch (Sparkasse) und Wibke Danckert (Awo), hoffen, dass von dem neuen Beamer auch bald Senioren profitieren können. © Jörg Bauerfeld

Seit vier Monaten sind die Begegnungsstätten der Arbeiterwohlfahrt (Awo) geschlossen. Vier Monate in denen ältere Menschen, die am meisten unter der Corona-Pandemie leiden, den geselligen Kontakt untereinander vermissen.

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„Wir hatten Gespräche mit der Verwaltung und hatten gehofft, dass wir ab dem 1. Juli die Begegnungsstätten wieder langsam öffnen könnten“, sagt Ortsvereinsvorsitzender Ewald Schumacher. Auch die an der Rodenbergstraße in Aplerbeck. Ein Hygienekonzept wurde erarbeitet und vom Dortmunder Gesundheitsamt für gut befunden.

Verwaltung wartet noch

Der Verwaltung scheint die Sache noch zu heikel zu sein. Der Grund liegt an der Altersstruktur der ehrenamtlichen Helfer und auch der Gäste, die zur Risikogruppe gehören.

„Wir wollten mit einem kleinen Angebot wieder starten. Aber entgegen der Erwartungen, die unser Verband hatte, ist die Wiedereröffnung verschoben“, so Schumacher.

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Und das auf unbestimmte Zeit. Man werde die kommende Zeit nutzen und sich die Räume aller Begegnungsstätten ansehen und schauen, was dort unter Berücksichtigung der Corona-Regeln möglich sei.

Man müsse auf eine Entscheidung der Verwaltung warten. Doch eine gute Nachricht gibt es: Die Awo Aplerbeck konnte sich dank einer Spende der Sparkasse einen neuen Beamer leisten. Der bleibt aber noch aus - bis es mit den Begegnungsstätten weitergeht.

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