Corona-Lockdown für die Kultur: Dortmunder U-Turm setzt erneut Zeichen

Fliegende Bilder

Die Kultur muss in diesem Monat wegen der Corona-Pandemie eine Zwangspause einlegen. Das ist jetzt auch bei den „Fliegenden Bildern“ am U-Turm weithin sichtbar.

Dortmund

, 04.11.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit dem Schriftzug "Art inside" machen die "Fliegenden Bilder" am U-Turm auf den Kultur-Lockdown aufmerksam.

Mit dem Schriftzug "Art inside" machen die "Fliegenden Bilder" am U-Turm auf den Kultur-Lockdown aufmerksam. © Adolf Winkelmann

Ein Zentrum für Kunst und Kreativität ist das Dortmunder U. Zu erleben ist das in diesem Monat allerdings nicht. Denn wegen des November-Lockdowns sind nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung neben Theatern und anderen Kultureinrichtungen auch Museen und Galerien für einen Monat geschlossen.

„Eingesperrte Kunst“

Am U-Turm ist das jetzt auch weithin sichtbar. Denn Filmemacher Adolf Winkelmann lässt seine „Fliegenden Bilder“ wieder aus aktuellem Anlass „sprechen“. Der Schriftzug „Art inside“ weist auf die einsame Kunst im Inneren des Gebäudes hin, erklärt Adolf Winkelmann. „Eingesperrte Kunst“ nennt er sein neues Werk.

Es ist nicht das erste Mal, dass Adolf Winkelmann mit den „Fliegenden Bildern“ auf aktuelle Ereignisse und auf die Corona-Krise reagiert. „Abstand halten“ ist denn auch eine Botschaft, die am U-Turm regelmäßig leuchtet. Und selbst die Tauben, die zu jeder vollen Stunde am U-Turm-First erscheinen, sind auf Abstand gegangen.

Der neue Clip „Eingesperrte Kunst“ läuft seit Montag (2.11.) - stündlich unterbrochen von der Aufforderung „Abstand halten“. Die Tauben sind so lange ebenfalls im „Lockdown“.

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Auch der U-Turm meldet sich in der Corona-Krise zu Wort: Adolf Winkelmann hat als Schöpfer der „Fliegenden Bilder“ zur Forderung, soziale Kontakte einzuschränken, eine klare Botschaft. Von Oliver Volmerich

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