Nach Corona-Fall in Dortmunder Kita: 40 Familien müssen getestet werden

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Ein Corona-Fall in einer Dortmunder Kita hatte dafür gesorgt, dass 40 Familien in eine knapp zweiwöchige Quarantäne mussten. Ihre Frei-Testung ist nun mit hohem Aufwand verbunden.

Lütgendortmund

, 21.10.2020, 12:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Corona-Fall in einer Kita ist für alle Beteiligten ein nicht gerade wünschenswertes Szenario. Denn sind eine Erzieherin oder ein Kind erkrankt, müssen alle Kontaktpersonen innerhalb und außerhalb der Kita in Quarantäne. Das trifft dann oft ganze Familien.

Nachdem zuletzt die Kita „Die Maulwürfe“ in Deusen betroffen war, traf es am 13. Oktober eine weitere Kindertageseinrichtung im Dortmunder Westen: die evangelische Jona-Kita der Christus-Gemeinde in Lütgendortmund. „Wir hatten einen positiven Fall“, bestätigt die Kita-Leiterin Anna-Maria Zamani jetzt auf Anfrage.

Zwar sei dies der erste und bislang einzige Fall in der Kita an der Keplerstraße gewesen, doch der hatte es gleich in sich. Er legte fast die gesamte Einrichtung lahm, zwei der drei Gruppen mussten in eine knapp zweiwöchige Quarantäne.

Quarantäne endet am Freitag

Insgesamt sind 40 Familien betroffen, mussten nun vor Ende der Quarantäne am Freitag (23.10.) getestet werden. Dazu war am Mittwoch (21.10.) das Corona-Testmobil vor Ort. „Zum Glück ist in der Zwischenzeit kein weiterer Fall aufgetreten, sodass die übrige Gruppe normal betreut werden konnte“, sagt Anna-Maria Zamani.

Sie hofft, dass auch die Ergebnisse der Testung am Mittwoch, die innerhalb von 48 Stunden ausgewertet werden soll, negativ sein werden. „Bis auf kleine Verzögerungen waren die Tests entspannt.“

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