Corona-Pandemie: Rüsten Eltern bei Erkältungs-Medikamenten jetzt auf?

rnApotheken in Dortmund

Schulen und Kindertagesstätten öffnen wieder und die Erkältungszeit steht vor der Tür. Statten sich Eltern schon vorsorglich mit Medikamenten für ihre Kinder aus? Apotheken stellen einen Trend fest.

Dortmund

, 06.08.2020, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Öffnung der Schulen und Kindertagesstätten steht bevor, gleichzeitig ist die alljährliche Erkältungszeit ist nicht mehr weit. Besonders brisant in der Corona-Pandemie - denn hier könnte ein Huster zum Verdachtsfall werden. Und die Eltern in Bedrängnis bringen. Auch jetzt schon können Kitas die Betreuung von Kindern unter bestimmten Umständen bei Krankheitssymptomen verweigern. Rüsten Eltern also derzeit bei Erkältungs-Medikamenten für Kinder auf?

Nachfrage nach Kinder-Medikamenten gesunken

„Das Gegenteil ist der Fall“, sagt Gisela Ausbüttel von den Ausbüttels-Apotheken, Filialleiterin der Apotheke im EKS. „Die Nachfrage ist stark gesunken, und das ist einfach logisch.“ Schließlich seien vor allem Kinder in den vergangenen Monaten coronabedingt zu Hause geblieben. Die gegenseitige Ansteckungsgefahr blieb dementsprechend aus: „Auch die Kinderarztpraxen sind leer.“

Hinsichtlich der Aussicht, das am 12. August die Schulen wieder starten sowie ab dem 17. August auch in den Kitas wieder ein Regelbetrieb angeboten werden soll, steht die erhöhte Nachfrage nach Medikamenten für Kinder möglicherweise noch bevor, vermutet Ausbüttel. Denn an diesen Orten seien die Kinder besonders mit Keimen konfrontiert.

Corona wirkt sich kaum noch auf Kaufverhalten aus

Auch die Coronapandemie wirke sich derzeit nicht auf das Kaufverhalten der Kunden aus, stellt Petra Hoffmann, Filialleiterin der Union-Apotheke in Dortmund fest. Zu Beginn der Krise seien zum Beispiel vermehrt Fieberthermometer gekauft worden, „das hat sich aber relativiert“, so Hoffmann.

Lesen Sie jetzt