Corona-Schutzmasken aus China fanden reißenden Absatz

Auslandsgesellschaft

5000 Mund-Nasen-Schutzmasken hat die Auslandsgesellschaft in Dortmund als Geschenk aus China bekommen. Sie kommen jetzt vielen verschiedenen Einrichtungen in Dortmund zugute.

Dortmund

, 24.06.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jede Menge Abnehmer fanden die Schutzmasken aus China, die die Auslandsgesellschaft weitergegeben hat.

Jede Menge Abnehmer fanden die Schutzmasken aus China, die die Auslandsgesellschaft weitergegeben hat. © Oliver Volmerich

Die Szenerie im Foyer der Auslandsgesellschaft an der Steinstraße erinnerte an eine Bescherung. Reihum bekamen die Gäste von Klaus Wegener als Präsident der Auslandsgesellschaft Pakete in die Hände gedrückt. Es sind Geschenke aus der chinesischen Millionenstadt Chagsha, die nun weitergereicht wurden.

Die Geschenke waren über ein chinesischen Mitglied des Kuratoriums der Auslandsgesellschaft und das chinesische Generalkonsulat in Düsseldorf vermittelt worden. Das Problem war: Die Auslandsgesellschaft, die ihr Programm wegen der Corona-Krise stark einschränken musste, hat selbst gar nicht so großen Bedarf.

Viele Abnehmer für die Masken

Also suchte sie mit einem Aufruf Abnehmer für die Masken. Und die fanden sich reichlich. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Bedarf an Masken noch so groß ist“, stellt Klaus Wegener fest.

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Innerhalb weniger Tage waren alle Masken vergeben und wurden nun an die Empfänger überreicht. Kindergärten und Schulen wurden dabei ebenso bedacht wie das Konzerthaus und eine Seniorenwohngemeinschaft oder Vereine wie die „Haltestelle“ mit Hilfen für psychisch Kranke oder der Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine (VMDO), der das Haus der Vielfalt in Dortmund betreibt.

Die Vielfalt der Abnehmer passt gut zur Aufschrift auf den Kartons. In chinesischen Schriftzeichen steht dort: Wir schaffen es gemeinsam.

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