Corona: Geschwister-Scholl-Gesamtschule setzt auf wöchentliche Workouts

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„Workout of the week“ – kurz WOW – heißt das Angebot: Die Sportfachschaft der Geschwister-Scholl-Gesamtschule bietet es den Schülern in Corona-Zeiten an.

Brackel

, 02.04.2020, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie an allen Schulen ruht auch an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG) in Brackel seit dem 16. März der Alltag. Die Schüler lernen digital. Die Sportfachschaft hat sich außerdem etwas Besonderes einfallen lassen: In wöchentlichen WOWs (Workout of the week) sollen auch in Corona-Zeiten Sport und Bewegung nicht vernachlässigt werden.

„Bewegung ist bedeutsam für ein stabiles Immunsystem“

„Weil gerade in dieser Zeit Sport und Bewegung bedeutsam für ein stabiles Immunsystem und einen ausgeglichenen Geist sind“, sagt Lehrerin Dr. Christina Neder, „engagiert sich die Sport-Fachschaft der GSG gegen den drohenden Bewegungsmangel.“

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Einmal pro Woche versorgt die Fachschaft die gesamte Schulgemeinde (und über die Schulhomepage auch die Öffentlichkeit) mit Anregungen für die regelmäßige Bewegung zu Hause. In diesen WOWs stellen die Mitglieder Einheiten zusammen in den Bereichen Fitness, Kraft und Bewegung – und gehen selbst mit gutem Beispiel voran.

Die moderne Technik macht's möglich: Das Lernen funktioniert auch ohne Klassenzimmer

Die moderne Technik macht’s möglich: Das Lernen funktioniert auch ohne Klassenzimmer. © Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Natürlich gibt‘s an der GSG – wie wohl an allen Schulen – verschiedene Mail-Verteiler, über die die Schule Schüler und Eltern auf dem Laufenden hält. Die Schüler haben in der Zeit vor den Osterferien Aufgaben und Materialien erhalten, an denen sie zu Hause arbeiten.

Gute digitale Ausstattung an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Die GSG ist seit Herbst vorigen Jahres von der Stadt Dortmund medial ausgestattet worden. So erhielten alle Lehrer Dienst-iPads. Lehrerin Dr. Christina Neder sagt: „Wir haben uns sofort auf den Weg gemacht, das intensiv und umfänglich für das digitale Lernen und Lehren zu nutzen.“ Ein schuleigenes IT-Team habe sich um die Weiterbildung der Lehrer gekümmert.

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Seit der Unterricht ruht, finden in einigen Bereichen Videokonferenzen statt. Neder sagt: „Natürlich kann all das den Unterricht nicht ersetzen, aber zumindest vor dem Hintergrund der besonderen Situation dazu beitragen, dass Schüler weiter an den fachlichen Inhalten arbeiten und sich entsprechend auf bevorstehende Prüfungen vorbereiten.“

Notbetreuung für Schüler mit Eltern in systemrelevanten Berufen

Die wenigen Schüler, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen tätig und deshalb auf die Notbetreuung angewiesen sind, könnten diese Aufgaben begleitet von einer Lehrkraft an der Schule erledigen.

Und dass dies an der Schule möglich sei, so Christina Neder, sei auch den Hausmeister- und Sekretariats-Teams zu verdanken, die in Notdienst-Plänen anwesend seien.

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