Coronazahlen sinken: Stadt kündigt nächste Lockerung an

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Bei einem positiven Testergebnis veranlasst das Gesundheitsamt seit einigen Wochen immer eine sogenannte Mutations-PCR, um zu klären, ob eine Variante vorliegt.
Bei einem positiven Testergebnis veranlasst das Gesundheitsamt seit einigen Wochen immer eine sogenannte Mutations-PCR, um zu klären, ob eine Variante vorliegt. © dpa
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Die Stadt meldet am Samstag, 22. Mai, 59 positive Testergebnisse. Von diesen Neuinfektionen sind 20 Infektionsfälle 11 Familien zuzuordnen.

Zurzeit befinden sich 1798 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 27.498 positive Tests vor. 26.085 Menschen gelten laut Gesundheitsamt als genesen. Aktuell sind 1036 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 74,3 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

Stadt wagt Öffnungsschritte

Die Stadt wagt nach Pfingsten neue Öffnungsschritte. Ab Dienstag, 25. Mai, werden die Stadt- und Landesbibliothek sowie die Stadtteilbibliotheken ihren ersten Öffnungstag haben.

In den ersten zwei Wochen bleibt das Angebot in der Bibliothek laut Stadtmitteilung zunächst begrenzt auf die Rückgabe und Ausleihe von Medien, außerdem kann man sich einen Ausweis ausstellen lassen. Die Computer-Arbeitsplätze stehen zunächst nicht zur Verfügung. Zugang zur Bibliothek gibt es nur mit einem Bibliotheksausweis und für maximal eine halbe Stunde. In den Stadtteilbibliotheken ist außerdem eine vorherige telefonische Terminvereinbarung erforderlich.

Auch der Lesesaal des Stadtarchivs kann ab dem 25. Mai wieder genutzt werden. Hier sind eine telefonische Terminvereinbarung und die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnell- oder PCR-Coronatests erforderlich.

Die Lage in den Krankenhäusern

Zurzeit werden in Dortmund 82 Corona-Patientinnen und -Patienten stationär behandelt, darunter 24 intensivmedizinisch, davon wiederum 14 mit Beatmung.

In Dortmund starben bislang 261 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5339 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5327 mit britischer Variante (B.1.1.7), neun Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351) und drei Fälle mit brasilianischer Variante (B.1.1.28.1 – P.1).